Beckenbodentraining, Übung 2

Bewusst atmen

  • Ausgestreckt auf den Bauch legen, die Arme anwinkeln und die Hände aufeinander legen. Die Handrücken zeigen nach oben, die Stirn ruht auf den Händen, so dass Sie frei atmen können. Die Beine sind wie ein V geöffnet, die Füße liegen flach auf dem Boden. 
  • Tief ein- und dann ausatmen, dabei aber den Atemfluss mit einem lauten „fff“ und leicht gespitzten Lippen abbremsen. Das Schambein drückt mit der untersten Kante gegen den Boden. Beckenboden- und untere Bauchmuskeln spannen sich an, Po- und Beinmuskulatur sind entspannt.
  • Stellen Sie sich vor, dass Sie einen nassen Schwamm in der Scheide haben, den Sie ausdrücken, indem Sie Scham- und Steißbein zusammenziehen. Beim Einatmen wird der Druck auf den Boden verringert und der Beckenboden weitet sich.
  • Atmen Sie ein paarmal ein und aus. Dann Beckenboden erneut anspannen.

Die Übung 8- bis 10-mal wiederholen

Wozu dient die Übung: Sie stärkt die untere Beckenbodenschicht, Sie schlängelt sich wie eine Acht um Scheide und After und ist vor allem für die Harnkontrolle wichtig ist.

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Beckenbodentraining, Übung 1

  • Aufrecht hinstellen, mit den Füßen fest am Boden. Die Knie dabei leicht beugen. Das Brustbein heben und den Oberkörper aufrichten. Der Kopf ist in Verlängerung der Wirbelsäule, Schultern hängen lassen.

  • Legen Sie den einen Handrücken auf den unteren Rücken, die Innenfläche der anderen Hand auf den Bauch unterhalb des Nabels, der kleine Finger zeigt zum Schambein.
  • Stellen Sie sich nun vor, Ihr Beckenboden sei eine Hängematte, die Schambein mit Steißbein verbindet. Üben Sie nun mit dem kleinen Finger Druck auf das Schambein aus. Atmen Sie mit einem stimmlosem „fff“- Laut aus und kippen Sie dabei das Becken nach vorne. Der Beckenboden wird dabei angespannt, indem Sie Scham- und Steißbein zusammenziehen – so lange wie Sie ausatmen können. Einatmen, dabei Becken so nach hinten kippen, dass Sie fast ein wenig ins Hohlkreuz kommen.

– Diese Übung 10 mal wiederholen.

Wozu dient die Übung: Sie festigt sowohl die unterste als auch die oberste Beckenbodenschicht. Die oberste Schicht sorgt für den Halt der inneren Organe. Zudem ist die Übung gut für die Lendenwirbel.

Übung 2

Wieso Eisenmangel?

Warum haben Frauen, die unter starken, lang anhaltenden Monatsblutungen leiden, eigentlich oft müde und abgeschlagen?

Eisen ist für den Aufbau roter Blutkörperchen sehr wichtig. Wenn der Körper zu wenig Eisen hat, können nicht ausreichend rote Blutkörperchen produziert werden und es kommt zu einer sprichwörtlichen Blutarmut (Anämie). Rote Blutkörperchen transportieren im Blut Sauerstoff zu den Organen. Das bedeutet, wenn nicht genug rote Blutkörperchen vorhanden sind, wird der Körper weniger gut mit Sauerstoff versorgt – die Folge sind Schwäche und Abgeschlagenheit. Weitere mögliche Anzeichen einer Anämie können Blässe sowie kalte Hände und Füße sein. Bei einer stärkeren Blutarmut können sich auch andere Symptome wie Atemnot und Herzrasen zeigen, vor allem nach körperlicher Belastung.

 

Alarmierende Situation bei geburtshilflicher Versorgung

Laut einer Umfrage der Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) wurden im 2. Halbjahr 2017 in mehr als 35 % der Kliniken Schwangere unter der Geburt mindestens einmal abgewiesen. Als Grund gaben die geburtshilflichen Abteilungen Engpässe  an (Mehrfachnennungen waren möglich): Mit 65,8 % lag es primär an einem Mangel an Hebammenbetreuung, gefolgt von der Überlastung der neonatologischen Stationen (64,4 %), fehlenden Raumkapazitäten (56,1 %) und einem Arztmangel in der Geburtshilfe (13,7 %). Diese Zahlen bestätigen, dass aktuell ein ernst zu nehmendes Problem vorliegt.

Daher luden die DGGG, der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (BLFG) Vertreterinnen des Deutschen Hebammenverbandes e.V. (DHV), des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD) und der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi) in die Berliner Repräsentanz der DGGG und Fachgesellschaften zu einem Neujahrsgespräch ein.

Da zu einem hohen Prozentsatz ein Mangel an Hebammenbetreuung in den geburtshilflichen Abteilungen für Engpässe sorgt, stand die Frage im Mittelpunkt, wie vor allem wieder mehr Hebammen von der Arbeit in den Kreißsälen überzeugt werden können, denn nur rund ein Viertel der deutschen Hebammen sind gegenwärtig aktiv in der Geburtshilfe tätig. Die Gespräche ergaben, dass ein sehr hohes Arbeitsaufkommen, starke Hierarchien und diverse Aufgaben, die nicht prioritär in den Arbeitsbereich der Hebammen fallen, dazu führen, dass seitens der Hebammen in den Kliniken oftmals keine umfassende Betreuung der Gebärenden möglich ist und sie sich daher häufig gegen eine Tätigkeit in der klinischen Geburtshilfe entscheiden.

Vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Verantwortung von ärztlichen Geburtshelfer/innen und Hebammen für die geburtshilfliche Versorgung der werdenden Mütter und ihrer Kinder sehen es die Verbände als unabdingbar an, kurzfristig folgende Sofortmaßnahmen umzusetzen:

  • Hebammen sollen maximal zwei Frauen gleichzeitig während der Geburt betreuen.
  • Sie müssen von fachfremden Tätigkeiten, die nicht prioritär zum Aufgabenbereich der Hebammen gehören, entlastet werden.
  • Die Arbeitsbedingungen müssen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Flexibilität, beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten sowie angemessener Vergütung verbessert werden.
  • Der Wiedereinstieg in die Geburtshilfe im Kreißsaal muss (bspw. nach der Elternzeit) durch geeignete Wiedereingliederungsmaßnahmen erleichtert und gefördert werden.

Einen Teil dieser Aufgaben können und werden die sechs Verbände von Frauenärzt/innen und Hebammen gemeinsam unverzüglich in Angriff nehmen. Für einen weiteren Teil sind politische Entscheidungen erforderlich die mittel- und langfristig zu einer Optimierung der geburtshilflichen Versorgung führen sollen.

Basierend auf einer Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)

Die Periode: ein multifaktorielles Geschehen

Jede Frau kennt das und wird davon geplagt. Die Symptome der Periode sind mannigfaltig und den Kombinationsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt: Bauch- und Unterleibsschmerzen, Kopfweh, Verstopfung, Spannungsgefühle im Bauch und in den Brüsten, Heißhungerattacken oder Appetitlosigkeit. Dazu können Hautunreinheiten und Pickel genauso kommen wie Wassereinlagerungen. – Da kommt einiges zusammen!

Ärzte sprechen von einem „multifaktoriellen Geschehen“, wenn mehrere Ursachen auftreten, die zum Teil dann noch in Wechselwirkung miteinander stehen.

Aber es ist klar, dass Hormone dabei eine Rolle spielen: In der 2. Zyklushälfte wird Progesteron in den Eierstöcken produziert, während weniger Östrogen zur Verfügung gestellt wird. Dadurch sinkt die Energie und Leistungsfähigkeit in dieser Zeit.

Hinzu kommt ein weiterer hormoneller Aspekt: In der 2. Zyklushälfte wird weniger Serotonin, auch bekannt als „Glückshormon“, produziert, was sich stark auf die gute Stimmung auswirkt.

Wenn das nicht alles gute Gründe sind, schlechte Laune zu haben, was dann?

Blasenentzündung – Ursachen

Blasenentzündungen werden durch Bakterien und Viren verursacht, die sich im feucht-warmen Milieu schnell verbreiten.

Verursache können durch mangelnde Hygiene, feuchte und enge Kleidungsstücke, ungeschützten Sex oder hormonelle Probleme entstehen.

Auch ein geschwächtes Immunsystem kann zu Blasenentzündungen führen, weil der Schutz vor Viren und Bakterien nicht ausreicht.

Symptome sind Schmerzen im Beckenbereich und beim Wasserlassen, zudem allgemeines Unwohlsein, evtl. auch Fieber und Schüttelfrost.

Es sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, damit die Blasenentzündung schnell behandelt wird.

Endometriose – Buchtipp

Endometriose ist eine Erkrankung, die schwer zu diagnostizieren und schwer zu behandeln ist. Steht der Befund fest, stellt sich die Frage nach der Therapie. Die konventionelle Medizin bietet vor allem die Hormontherapie und die Operation an. Viele betroffene Frauen fragen sich aber zu Recht, ob es nicht noch andere, unterstützende Therapien gibt – und sie suchen Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Ingrid Gerhard und Annette Kerckhoff möchten in diesem Ratgeber über die Endometriose, ihre möglichen Ursachen und die konventionellen Therapiemaßnahmen aufklären, dann jedoch vor allem Therapien aus dem komplementärmedizinischen Spektrum und Selbsthilfemaßnahmen vorstellen, die sich in Studien bewährt haben.

Erschienen im KVC Verlag
ISBN 978-3-945150-73-3
2017, 2. Aufl., 104 Seiten
5,90 EUR

Blutarmut und Eisenmangel durch die Periode

Starke, langanhaltende Monatsblutungen

Jede fünfte Frau zwischen 30 und 50 Jahren leidet unter starken Regelblutungen. Wenn Hormonbehandlungen oder die Entfernung von Myomen nicht ausreichen, raten Frauenärzte häufig zur Entfernung der Gebärmutter. Das muss nicht sein.

Bei den betroffenen Frauen dauert die Regelblutung länger als 6 – 8 Tage und sie verlieren doppelt so viel Blut (80 ml statt 30 – 40 ml). Blutarmut, eine ausgeprägte Müdigkeit durch den entstehenden Eisenmangel, Krämpfe und Bauchschmerzen können die unmittelbaren körperlichen Folgen sein. Die Bewältigung des normalen Tagesablaufs, wie Arbeit, Einkäufe oder Freizeitaktivitäten wie Sport ist für die betroffenen Frauen gar nicht oder nur mit Anstrengung möglich. Auf Dauer führen diese Nebenwirkungen der Monatsblutung zu einer psychischen und sozialen Belastung, die die Lebensqualität zusätzlich stark beeinträchtigt. 33 Prozent der Frauen können während der „Tage“ nicht an ihren Arbeitsplatz gehen, 66 Prozent scheuen sich aus Furcht vor peinlichen Komplikationen in die Öffentlichkeit zu gehen. – Die Periode bestimmt einen großen Teil ihres Lebens.

Die Ursachen für übermäßige Regelblutungen sind häufig hormonellen Störungen, gefolgt von organischen Veränderungen der Gebärmutter, wie beispielsweise Myome (Muskelknoten), Polypen oder auch Tumore. In den meisten Fällen wird daher zunächst versucht, das Problem mit einer Hormonbehandlung zu lindern, mit der Pille, einer Hormonspirale oder einem Hormonimplantat. Diese Vorgehensweise ist allerdings nur bei etwa der Hälfte der Frauen erfolgreich.

Ein zweiter Schritt ist die Ausschabung, bei der Polypen meist direkt entfernt werden. Zudem dient sie dazu, eine genauere Sicht auf größere Myome zu erhalten. Handelt es sich um gutartige Myome, so gibt es inzwischen eine ganze Palette organerhaltender Behandlungsoptionen, von der Myomenukleation (Herausschälen des Myoms), über die Embolisation (Verödung) bis hin zum Fokussierten Ultraschall.

Sind die Myome nicht Verursacher der Blutungen, wird den betroffenen Frauen
meist zu einer vollständigen Entfernung der Gebärmutter, einer Hysterektomie, geraten.

Ein solch großer operativer Eingriff sei jedoch sehr oft gar nicht notwendig, sagen Experten und verweisen auf moderne Therapieverfahren, mit denen betroffene Frauen deutlich schonender geholfen werden könne. Bei diesen Verfahren wird lediglich die Schleimhaut der Gebärmutter (Endometrium) verödet oder entfernt, so dass sich im monatlichen Zyklus keine neue Schleimhaut mehr aufbauen kann und die Blutung auf ein normales Maß verringert wird oder ganz ausbleibt.

Die sogenannte globale Endometriumablation oder auch „Goldnetz-Methode“ stellt nicht nur eine minimalinvasive, schonende und sichere Therapie dar. Sie kann darüber hinaus auch helfen Kosten einzusparen, haben Experten errechnet. In Frankreich, England, den Niederlanden und der Schweiz wird die Behandlung daher von den dortigen Krankenkassen bereits bezahlt. Dagegen tragen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zwar die höheren Kosten für eine eigentlich unnötige „Totaloperation“, die Kostenübernahme für das schonendere Goldnetz-Verfahren muss jedoch in jedem Einzelfall speziell beantragt werden. Doch für die betroffenen Frauen lohnt sich der Aufwand. Inzwischen gibt es auch einige Kliniken, die Verträge mit einzelnen Kassen haben, so dass die Behandlung komplett übernommen wird.

Auf der Webseite www.starke-regelblutung.de sind sie mit einer Suchfunktion nach Postleitzahlen und Krankenkasse gelistet.

Die Initiative „Rettet die Gebärmutter“ informiert auf der Webseite www.rettet-die-gebaermutter.de über alle Behandlungsoptionen. Mit Tipps und Links zu anderen Seiten, Erfahrungsberichten, einem Forum und Statements erfahrener Ärzte, möchte sie Frauen unterstützen und ihnen helfen, eine Alternative zu der vollständigen Entfernung ihrer Gebärmutter zu finden.

Auch ein direkter Kontakt ist seit einem Jahr über das Beratungstelefon möglich.

Kontakt: Initiative Rettet die Gebärmutter
Ansprechpartnerin: Andrea Hartmann
Tel.: 06421 3048012
E-Mail: kontakt@rettet-die-gebaermutter.de
Website: http://www.rettet-die-gebaermutter.de

Vergrößerte Gebärmutter – Ist das schlimm?

Ist die Gebärmutter vergrößert, kann das verschiedene Ursachen haben. Zum einen kann das sonst ca. 7 cm lange, birnenförmige Organ während einer Schwangerschaft stark an Größe und Masse zunehmen, wenn sie sich – angepasst an das Wachstum des Babys – ausweitet.

Einige Frauen können aber auch von Geburt an eine größere Gebärmutter haben, als andere oder es kann zu einer bedeutungslosen Vergrößerung im Alter kommen. Alle drei Varianten sind jedoch physiologische Gebärmuttervergrößerungen und sind nicht in einer Krankheit begründet.

Im Gegensatz dazu gibt es auch Veränderungen an der Gebärmutter, die eine Ursache haben und zu Beschwerden bzw. Problemen führen können. Hierzu zählt die Vergrößerung durch Zysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume), durch gutartige Tumore (Myome) oder bösartige Tumore.
Treten diese Gewebsveränderungen vereinzelt auf, ist die Gebärmutter nur teilweise vergrößert, sind sie in einer größeren Anzahl vorhanden, kann sie jedoch auch im Ganzen an Größe zunehmen (z.B. bei einem Uterus myomatosus).

Ab einer bestimmten Größenzunahme können dann verschiedene Symptome hinzukommen, so zum Beispiel starke und lang anhaltende Regelblutungen, Schwierigkeiten beim Schwangerwerden, oder auch Probleme beim Wasserlassen, Verstopfungen, Kreuzschmerzen und Durchblutungsstörungen durch den erhöhten Druck auf die umliegenden Organe (Harnblase, Harnleitern, Darm, Nerven und Gefäße).

Warum Myome schmerzen

Häufig haben Frauen, die Myome haben, während der Blutungen krampfartige Schmerzen.

Warum ist das so?
Gelegentlich treten Kreuzschmerzen und diffuse Unterleibsschmerzen außerhalb der Regel auf. Zum Teil hat das mit der Lage des Myoms/der Myome zu tun. Liegt das Myom beispielsweise innerhalb der Gebärmutterwand (intramural), werden die Schmerzen in der zweiten Zyklushälfte und bei körperlicher Anstrengung stärker.

Wenn die Gebärmutter durch viele größere Myome verlagert ist, dass sie auf Nerven drückt, können sich die Schmerzen unabhängig vom Zyklus bis in die Beine ziehen. In seltenen Fällen kann es dadurch sogar zu Taubheitsgefühlen in den Beinen kommen.

In den Wechseljahren werden die Myome schlechter durchbluten, was den Vorteil hat, dass sie nicht mehr wachsen. Allerdings kann es durch die nicht ausreichend durchbluteten Myome in einigen Fällen auch starke Schmerzen verursachen. Es bilden sich mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume. Die Hohlräume können sich später wieder schließen. Gelegentlich treten bei dieser Rückbildung, die eine Art körpereigene Schutzfunktion ist, vorübergehende Schmerzen auf.

Bei heftigen Bewegungen können sich gestielte Myome um ihre eigene Achse drehen, so dass die Durchblutung des Myoms verhindert wird. Ein gestieltes Myom ist über einen dünnen Steg mit der Gebärmutter verbunden. Es kann in den Bauchraum oder in die Gebärmutterhöhle ragen. Die Verdrehung des gestielten Myoms ist ein akuter und schmerzvoller Vorgang, der sehr selten vorkommt. Je nach Lage können gutartige Gewebeknoten (Myome) ein Druckgefühl beim Sex bereiten (Dyspareunie).

Vor allem während der Regelblutungen können Myome Krämpfe im Unterleib hervorrufen. In diesem Falle befinden sich einige kleinere und größere Myome in der Gebärmutterwand (intramural) und behindern sie in ihrer Kontraktionsmöglichkeit.

Allerdings leiden viele Frauen unter Krämpfen während der Menstruation ohne das Myome vorliegen, z. B. wenn eine Versprengung von schleimhautähnlichen Strukturen in der Gebärmuttermuskulatur vorliegt (Adenomyose). Hier ist eine genaue Abklärung der Ursachen schwierig, aber wichtig.