Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Bevor der Eingriff gemacht wird, muss zunächst die Bauchhöhle mit vorgewärmtem CO2-Gas (Kohlensäuregas) aufgefüllt werden. Dadurch hebt sich die Bauchdecke und der Operateur kann die Bauchorgane besser sehen, beurteilen und hat Platz zum Operieren. Dazu wird entweder mit einer dünnen Spezialnadel das Gas über einen kleinen Schnitt (1 cm unterhalb des Nabels) in die Bauchhöhle eingeleitet. Ist eine Operation vorausgegangen oder falls ein Verdacht auf schwere Verwachsungen besteht, wird ein etwas größerer Schnitt unterhalb des Nabels gemacht und die Bauchdecke unter Sicht schichtweise eröffnet, um Verletzung des Darmes zu vermeiden (sogen. offene Laparoskopie).

Anschließend wird eine Führungshülse (Trokar), die etwa 10 mm breite Optik (Laparoskop) eingeführt. An diese Optik wird eine Kamera (Videokamera) angeschlossen, so dass die Bauchhöhle danach über einen großen Bildschirm (Monitor) beurteilt und die Operation aufgezeichnet werden kann.

Zur Information der Patientin und ihres einweisenden Arztes werden zusätzlich noch Fotoprints gemacht, die dem OP-Bericht beigefügt werden. Nur bei ausschließlich diagnostischer Laparlaparoscopyoskopie werden keine weiteren Einstiche benötigt.

Sollte eine therapeutische Operation an z. B. Eileitern, Eierstöcken oder der Gebärmutter als Laparoskopie geplant sein, benötigt man zum Operieren weitere Zugänge bzw. Führungshülsen um Instrumente (Fasszangen und Scheren, Nadelhalter etc.) sicher in die Bauchhöhle einführen zu können. Die Instrumente sind sehr dünn und sondenähnlich und bieten heutzutage alle Möglichkeiten der klassischen Operationen.

Da nur sehr kleine Schnitte für den Eingriff notwendig sind, ist die Erholungszeit wesentlich kürzer und die Schmerzen geringer.

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4 Gedanken zu „Bauchspiegelung (Laparoskopie)

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