HPV-Impfung für Mädchen ab neun Jahren

Die jährlichen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) wurden Ende August veröffentlicht. Dabei gibt es eine wesentliche Änderung:
Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV-Impfung) soll früher als bisher gegeben werden. Junge Mädchen sollen nun bereits ab 9 Jahren und nicht wie bisher ab 12 Jahren gegen HPV-Hochrisikotypen 16 und 18, die den Gebärmutterhalskrebs verursachen, geimpft werden.

Vorzugsweise sollen 9- bis 13- beziehungsweise 14-Jährige (je nach verwendetem Präparat) geimpft werden. In diesem Alter sind zwei HPV-Impfungen ausreichend. Selbstverständlich soll eine fehlende Grundimmunisierung für Mädchen im Alter bis 17 Jahre weiterhin nachgeholt werden, dann sind allerdings drei Impfungen notwendig.

Die U11-Untersuchung ist eine gute Gelegenheit
Ausdrückliches Ziel der STIKO bei diesen Änderungen ist die Reduktion der Krankheitslast durch Gebärmutterhalskrebs. Die frühe Impfung bietet gleich zwei Vorteile: Zum einen ist die Impfung bei jungen Mädchen besonders wirksam, zum anderen wird ein sicherer Impfschutz schon vor den ersten Intimkontakten aufgebaut. Da HPV sehr weit verbreitet sind, kommt es oftmals bereits bei den ersten sexuellen Kontakten zu einer Infektion.
Die U11, zu der viele Mädchen ohnedies beim Arzt erscheinen, bietet eine gute Gelegenheit.

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Ein Gedanke zu „HPV-Impfung für Mädchen ab neun Jahren

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