Bauchspiegelung – Wie funktioniert das?

Vor der Bauchspiegelung oder auch Laparoskopie, wird die Bauchhöhle mit vorgewärmtem CO2-Gas (Kohlensäuregas) aufgefüllt, um die Bauchdecke anzuheben. Warum? Damit der Operateur  eine bessere Sicht auf die Bauchorgane und mehr Platz zum Operieren hat.

Anschließend wird eine Führungshülse (Trokar) mit etwa 10 mm breite Optik (Laparoskop) eingeführt. An diese Optik wird eine Kamera (Videokamera) angeschlossen, so dass die Bauchhöhle danach über einen großen Bildschirm (Monitor) gesehen und beurteilt werden kann. Die OP wird außerdem aufgezeichnet

Zur Information der Patientin und ihres einweisenden Arztes werden zusätzlich noch Fotoprints gemacht, die dem OP-Bericht beigefügt werden. Nur bei ausschließlich diagnostischer Laparlaparoscopyoskopie werden keine weiteren Einstiche benötigt.

Sollte eine therapeutische Operation an z. B. Eileitern, Eierstöcken oder der Gebärmutter als Laparoskopie geplant sein, benötigt man zum Operieren weitere Zugänge bzw. Führungshülsen um Instrumente (Fasszangen und Scheren, Nadelhalter etc.) sicher in die Bauchhöhle einführen zu können. Die Instrumente sind sehr dünn und sondenähnlich und bieten heutzutage alle Möglichkeiten der klassischen Operationen.

Da nur sehr kleine Schnitte für den Eingriff notwendig sind, ist die Erholungszeit wesentlich kürzer und die Schmerzen sehr viel geringer als bei einem Bauchschnitt.

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