Menorrhagie: Was ist das?

Unter  einer  Menorrhagie versteht man eine Menstruationsstörung, bei der die Monatsblutung länger als sechs bis acht Tage dauert und/oder der Blutverlust mehr als 80 ml (normale Periode: 30 – 40 ml) innerhalb des Zyklus beträgt. Viele Frauen benötigen einen doppelten Schutz aus Tampon und Binde, den sie dennoch fast stündlich wechseln müssen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass ca. 20 % aller Frauen im Alter von 30 – 50 Jahren unter einer Menorrhagie leiden.

Wer an einer Menorrhagie leidet, ist nicht nur in den täglichen Aktivitäten beeinträchtigt. Viele Frauen betrachten die Menstruationsstörung als extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität. Ihre sexuelle Aktivität wird eingeschränkt, ihr soziales und berufliches Leben wird stark von der Periode beeinflusst. Da der Blutverlust sehr hoch ist, kommt es zu einem Eisenmangel, zu Kreislauf-Problemen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit bis hin zur Bettlägerigkeit kommen. Nicht wenige Frauen klagen zudem über zunehmende Regelschmerzen (Dysmenorrhoen) und Kopfschmerzen. Wird die Menorrhagie nicht behandelt, kann es sogar zu Depressionen kommen.

Starke Blutungen ohne vorliegende, krankhafte Gewebeveränderung in der Gebärmutter werden auch als dysfunktionelle uterine Blutungen (DUB) bezeichnet, während abnorme uterine Blutungen (AUB) die Blutungen bezeichnen, die durch gutartige Gewebeveränderungen wie z. B. Myome und Polypen oder auch durch bösartige Gewebeveränderungen verursacht werden.

Diagnostiziert wird die Ursache für die jeweilige Blutungsstörung durch Anamnese, gynäkologische Untersuchung und Ultraschall. Zusätzlich erforderlich sind eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und eine Gewebeentnahme (Abrasio) zur genauen Abklärung der Blutungsursache.

Mehr dazu unter www.rettet-die-gebaermutter.de/ursachen

 

 

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