Kinderwunsch und Gebärmuttervorfall – Geht das?

Oft sind natürliche Geburten der Verursacher einer Gebärmuttersenkung, da sie den Beckenboden belasten. Daher ist es nach der Geburt sehr wichtig, ein gutes Beckenbodentraining zu machen, damit die Muskeln effizient trainiert werden und eine evtl Senkung sich zurückbildet. Dazu ist ein Training für ein paar Monate nach der Geburt notwendig.

Sollte eine Senkung vorhanden sein, so ist diese kein Risikogrund für weitere Schwangerschaften. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass nicht schwer gehoben wird.

Falls während der Schwangerschaft durch eine bestehende Senkung ein unangenehmes Druckgefühl oder Harndrang entstehen, gibt es die Möglichkeit, hier Abhilfe durch das Einsetzen eines Pessars zu schaffen.

Obwohl Bewegung während der Schwangerschaft gut ist, sollte dies bei einer Senkung nur in Maßen beherzigt werden. Je nach Schwere, kann es ab einer bestimmten Phase der Schwangerschaft notwendig sein, dass Ruhe und Liegen verordnet wird.

Für die Geburt stellt die Gebärmuttersenkung kein erhöhtes Risiko dar.

Gebärmuttervorfall (Prolaps)

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