Allerlei Kräuter für Frauen

Angelika oder besser bekannt unter dem Namen Engelswurz
Bei der Angelika handelt es sich um eine hochwachsende Doldenart. Sie ist reich an Bitterstoffen und hilft bei inneren Infektionen. Sie stimuliert den Magen-Darm und verschafft auch Hilfe bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Blähungen sowie bei Regelschmerzen und Erschöpfungszuständen.

Melisse
Schon Paracelsus nannte die Melisse „medizinisches Gold“. Im Mittelalter musste sie per Verordnung in jedem Klostergarten angebaut werden.
Ihre krampflösende und beruhigende Wirkung macht die Melisse, die wegen ihres zitronenartigen Dufts auch Zitronenmelisse genannt wird, zu einem sanften und natürlichen Mittel bei Unruhezuständen und Schlafstörungen. Sie kommt überall dort zum Einsatz, wo rhythmische Abläufe gestört sind, so auch bei Herzbeschwerden, Magen-Darm-Störungen oder auch Menstruationsschmerzen.

Mistel
Die Mistel ist ein sogenannten Halbschmarotzer. Sie wächst in Kugelform auf verschiedenen Wirtsbäumen und entzieht diesen Wasser und die darin gelösten Mineralsalze. Ihre heilsame Wirkung erkannte man schon im Altertum. Sebastian Kneipp schätzte sie aufgrund ihrer kreislaufregulierenden Fähigkeiten. Heute wird sie in der Pflanzenheilkunde bei Blutdruckanomalien eingesetzt und hat auch in der Frauenheilkunde einen hohen Stellenwert.

Die Ringelblume
Sie gehört zur Familie der Korbblütler und blüht zwischen Juni und Oktober. Schon in der Antike wurde sie als Heilpflanze verwendet. Ihre üppigen Blüten sind ein hervorragendes Wundheilmittel.
Die Extrakte aus den Blüten der Ringelblume beschleunigen zudem die Heilung, indem sie die Bildung von neuem Bindegewebe unterstützen und immunstimulierende Eigenschaften aufweisen. Auch bei Entzündungen erweist sich die Ringelblume als hilfreich. Außerdem wird sie auch bei hohem Blutdruck, Husten und Krämpfen angewendet.

Schafgarbe
Die Schafgarbe ist ein echtes Multi-Talent: Aufgrund ihrer Bitterstoffe regt sie die Tätigkeit von Galle, Leber, Bauchspeicheldrüse und Magen an und fördert mit den krampflösenden und entzündungshemmenden Eigenschaften das Abklingen von Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden. Bevorzugt angewendet wird sie jedoch in der Frauenheilkunde, da sie  bei Menstruationsleiden besonders wirkungsvoll ist. Auf Frauen in den Wechseljahren erzielt sie aufgrund ihrer hormonähnlichen Wirkung, die auf die enthaltenen Sterine zurückgeht, einen ausgleichenden Effekt.

Wermut
Mit seinem stark bitteren Aroma gehört der Wermut zu den Bitterkräutern, die u. a. eine träge Verdauung unterstützen. Schon ein alter Volksspruch besagt „Wermut ist für alles gut“ und Studien haben gezeigt, dass Wermut auch die Gedächtnisfunktion unterstützt. In der Volksheilkunde wird das Kraut neben Beschwerden des Magen-Darm-Trakts auch zur Wundheilung, bei Gicht, Rheuma, Zyklusstörungen und Schwermut angewendet.

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