Nichts als Ärger mit der Menstruation

Viele Frauen leiden jeden Monat aufs Neue: Immer wenn sie ihre Periode bekommen. Krämpfe und Schmerzen im Unterleib beeinträchtigen das Leben und setzen frau stundenlang außer Gefecht – und das gleich mehrere Tage lang. Die Schmerzen (Dysmenorrhö) entstehen durch Kontraktionen der Gebärmutter, die sich von den Resten der Gebärmutterschleimhaut befreit, die vorbereitet waren, das befruchtete Ei einzunisten. Wenn keine Schwangerschaft vorliegt werden sie mit der Menstruation aus dem Körper gespült.

Neben den Schmerzen durch die Kontraktionen leiden manche Frauen zusätzlich unter Magenschmerzen, starker Erschöpfung, Rückenschmerzen (oft bereits 2-3 Tage bevor die Regelblutung beginnt), zum Teil auch Erbrechen, Durchfall und Schmerzen in den Beinen.

Bei einigen Frauen kommt regelmäßig eine starke Gereiztheit bis hin zu Depressionen hinzu. Ein monatliches Martyrium für die betroffenen Frauen, aber unter Umständen auch für die Menschen in ihrer Nähe.

Inzwischen sind die Verursacher der Menstruationsbeschwerden bekannt: Sogenannte Prostaglandine. Das sind Gewebshormone, die sich in der Gebärmutterschleimhaut befinden. Sie fördern Schmerzen bzw. deren Wahrnehmung. Außerdem lösen sie Entzündungen aus, führen zur Verengung der Blutgefäße und verstärken dadurch die Blutgerinnung.

Schmerzmittel sind zur Linderung nicht geeignet. Im Gegenteil verstärken und verlängern sie die Schmerzen sogar, weil sie zwei körpereigenen „Hilfsmaßnahmen“ hemmen.

Was hilft?
Einiges kann frau selbst zur Linderung der Beschwerden tun, wenn sie beispielsweise in dieser Zeit auf tierische Produkte verzichtet und stattdessen den Fettbedarf durch pflanzliche Öle ersetzt. Lein- und Hanföl oder Walnussöl eignen sich sehr gut für Salate und Rohkost, ebenso ein gutes Extra natives Olivenöl, dass man zusätzlich auch zum Kochen verwenden kann.

Zusätzlich hilft es, wenn z. B. der Salz- und Zuckerkonsum sowie Milch und Kaffee reduziert werden. Stattdessen hilft es, viel Wasser zu trinken und reichlich Gemüse zu essen, vor allem grüne Gemüse wie Spinat, Salat, Mangold, Kräuter, aber auch Nüsse und Obst.

Krampflösende Gewürze, mit denen man leckere Gerichte verfeinern kann sind Fenchel, Anis, Zimt, Kardamom, Koriander und Vanille.

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