Myome schrumpfen: die Radiofrequenztherapie

Die Behandlung von Myomen mit der Radiofrequenzmethode ist relativ neu und wird momentan nur in wenigen Kliniken in Deutschland angeboten. Sie ist minimalinvasiv, nicht-chirurgisch und eignet sich für Frauen, die unter starken und lang anhaltenden Blutungen leiden und die ihre Gebärmutter erhalten möchten. Sie wird in den Kliniken von erfahrenen Gynäkologen durchgeführt.

Wie funktioniert die Radiofrequenzablation?
Der Eingriff wird hysteroskopisch gemacht, d. h. das Gerät wird durch die Vagina in die Gebärmutter eingeführt. Es besteht aus einer Ultraschallsonde zur Bildübertragung und einem Metallröhrchen, das sehr dünn ist und feine, ausfahrbare Metalldrähte enthält. Über sie wird die Energie geleitet. Die Ultraschallsonde überträgt die Bilder auf einen Computer und der Arzt kann genau erkennen, wo Myome sitzen und sie unter Sicht behandeln. Dabei wird ihm genau angezeigt, wie groß das jeweilige Myom ist. Anschließend bewegt er die Spitze des Metallröhrchens an das Myom und aktiviert das Herausfahren der hauchdünne Metalldrähte. Sie fahren in das Myom. Sobald sie in der Mitte des Myoms angekommen sind, wird die Radiofrequenzablation aktiviert, das heißt, Energie (Hochfrequenzstrom) wird für 3 Minuten übertragen. Dadurch werden die Myome verödet.

Da der Eingriff nicht lange dauert, ist es möglich, in einer Sitzung mehrere Myome zu behandeln.

Ist der Eingriff schmerzhaft?
Nein. Der Eingriff wird unter Vollnarkose gemacht. Zudem ist das Myomgewebe nicht mit Nerven durchsetzt.

Vollnarkose
Die Art der Narkose wird vor dem Eingriff individuell mit der Patientin besprochen.

Was passiert nach dem Eingriff?
Durch die Verödung des Myomgewebes wird das Wachstum gehemmt und führt zu einer Verkleinerung in einem Zeitraum von 3-12 Monaten.
Die Blutungsstörungen werden etwa 2-3 Monate nach dem Eingriff gelindert.

Aufenthalt in der Klinik
Es sollten für die Therapie und Nachsorge ein Aufenthalt von zwei Tagen einkalkuliert werden.

Kosten
Es entstehen keine zusätzlichen Kosten für betroffene Frauen in den Kliniken, in denen die Therapie bisher angeboten wird.

Weitere
Myomenubeahndlungen

Weitere Informationen finden interessierte Frauen und Männer auch auf der Webseite: www.rettet-die-gebaermutter.de und natürlich auch auf Facebook: www.facebook.com/rettet.die.gebaermutter

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