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Pressereferentin der Initiative Rettet die Gebärmutter

Später Kinderwunsch

Pressemeldung der Berliner Morgenpost vom 14. August 2018

Foto von freestocks.org von Pexels

Immer mehr Frauen verlegen die Erfüllung ihres Kinderwunsches in die Zeit nach dem dreißigsten Geburtstag. Nur noch 52,2 Prozent aller Frauen bekommen ihr erstes Baby vor dem 30. Lebensjahr, im Jahr 2009 waren es noch 58,3 Prozent, erklären der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) und der Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren (BRZ) in einer heute veröffentlichten Mitteilung.

Viele hofften, den Zeitraum für den Kinderwunsch mithilfe moderner Reproduktionsmedizin weiter nach hinten verschieben zu können. „Hier gibt es aber biologische Grenzen, die auch die Kinderwunschmedizin nicht außer Kraft setzen kann“, sagt Ulrich Hilland, Vorsitzender des BRZ. Auch wenn eine Frau mit 45 Jahren noch schwanger werden könne, liege das Risiko, dass die Schwangerschaft in eine Fehlgeburt münde, bei 70 Prozent und darüber. Die steigende Lebenserwartung verändere zwar den Lebenszyklus, das „fruchtbare Fenster“ verändere sich aber trotz medizinischer Fortschritte nicht. Laut Zahlen des statistischen Bundesamtes sind seit Jahren nur 2,4 Prozent aller Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes 40 Jahre oder älter.

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Endometriose: Die wichtigsten Fakten

Foto von bruce mars von Pexels

Endometriose bedeutet, dass sich das Endometrium, die Gebärmutterschleimhaut, nicht nur in der Gebärmutterhöhle befindet, sondern zum Beispiel an der Blase, an den Eierstöcken oder an anderen Körperstellen gewachsen ist. Je nach ihrer Menge und Lage kann sie starke Regelblutungen verursachen.

Ein anderer Aspekt wurde in einem Bericht von RTL aufgezeigt: Wenn die Endometriose unbehandelt bleibt, kann dies zu Unfruchtbarkeit führen, so erläuterte der Arzt Dr. Ralf Rothmund von der Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Laut seinen Aussagen soll bei jeder zweiten Frau, die ungewollt kinderlos bleibt, eine Endometriose dafür verantwortlich sein.

Jährlich erkranken etwa 40.000 Frauen in Deutschland an Endometriose. Da sie nicht zwangsläufig Schmerzen verursacht und bei der Routine-Ultraschalluntersuchung nicht sichtbar wird, bleibt sie häufig unentdeckt und somit auch unbehandelt.

Symptome

  • Starke Unterleibsschmerzen und starke Blutungen während der Periode
  • Schmerzen beim oder nach dem Sex
  • Bauch- und Rückenschmerzen, zum Teil bis in die Beine ausstrahlend

Betroffene

Alle Frauen zwischen der Pubertät und den Wechseljahren, wobei die Wahrscheinlichkeit für eine Endometriose mit der Zahl der Regelblutungen bzw. mit dem Alter steigt.

Therapie
Die Therapie richtet sich nach dem Alter und danach, ob ein Kinderwunsch besteht. Bei Frauen mit Kinderwunsch wird meist eine operative Methode zur Entfernung der von Endometriose betroffenen Stellen durchgeführt.

Bei Frauen, bei denen kein Kinderwunsch (mehr) besteht, werden meist schmerzlindernde Medikamente oder Hormonpräparate gegeben oder es wird die Entfernung der Gebärmutter empfohlen.

Hier gibt es einen Film:
www.gesundheitsinformation.de

Hier gibt es einen Buchtipp:
https://initiativerettetdiegebaermutter.wordpress.com/2018/01/05/endometriose-buchtipp/

Und hier weitere Informationen:
http://www.frauengesundheitsportal.de
http://www.endometriose-vereinigung.de
http://www.endometriose-vereinigung.de/zertifizierte-zentren.html

http://www.endometriose-liga.eu/splash/index.html

www.rettet-die-gebaermutter.de

Frühe Wechseljahre – Wie kommt das?

Von vorzeitigen, frühen Wechseljahren spricht man bei Frauen Mitte 30. Ja, richtig gehört: Nicht Anfang 50!

Mindestens eine von hundert Frauen ist davon in Deutschland betroffen, also immerhin 3 bis 5 Prozent der Frauen in Deutschland, bei denen die Wechseljahre 10 bis 15 Jahre früher eintreten!

Foto von Katii Bishop von Pexels

Da das Phänomen nicht so bekannt ist, denken betroffene Frauen oft, sie seien krank, weil die Periode ausbleibt oder unregelmäßiger wird.

 

 

 

 

 

 

Hinweise, dass es sich um vorzeitige Wechseljahre handeln könnte, sind neben dem Ausbleiben der Periode folgende Symptome:

  • Hitzewallungen, die ohne Grund plötzlich beginnen und ebenso wieder verschwinden
  • Plötzliche Phasen der Schlaflosigkeit, evtl. einhergehend mit Ängsten und Schweißausbrüchen
  • Energielosigkeit, Erschöpfung und Kraftlosigkeit
  • Stimmungsschwankungen, Empfindlichkeit
  • Evtl. Sexuelle Lustlosigkeit

Betroffene Frauen sind von der Diagnose „Frühzeitige Wechseljahre“ tief erschüttert, weil sie bedeutet: Die Eierstöcke haben ihre Funktion für immer eingestellt, sie geben keine Eizellen mehr ab. – Eine Erkenntnis, die betroffene Frauen unvorbereitet trifft und schockiert. Vor allem, weil damit der Wunsch, noch ein Kind zu bekommen.

Die Gründe für das Phänomen sind nicht bekannt und es lässt sich leider auch nicht vorab feststellen, welche Frau evtl. davon betroffen sein wird. Der Hormonstatus kann bestimmt werden, doch nur für eine kurze Zeitspanne.

Plötzlich auftretende Unregelmäßigkeiten im Zyklus und das Auftreten von den genannten Symptomen wie z. B. Hitzewallungen können ebenfalls Anzeichen sein.

Allerlei Kräuter: Enzündungen im Intimbereich

Auch bei Entzündungen im Intimbereich entsteht ein Juckreiz. Aber es gibt Kräuter, die helfen, ihn zu lindern.

Eichenrinde (Quercus cortex)
Bei der Eichenrinde wirken sogenannte Catechine (Gerbstoffe) und der Gelbe Farbstoff Quercetin (Flavonoide) zusammenziehend, juckreizlindernd gegen Entzündungen der Haut und der Schleimhaut.
Anwendung als Sitzbad. Dazu muss ein Sud aus Eichenrinde (erhältlich in der Apotheke) und in ca. 25 Liter Wasser geben, 20 Minuten darin sitzen und anschließend nur leicht abtupfen, nicht spülen.

Eine Alternative dazu sind synthetische Gerbstoffe wie beispielsweise Tannolact 40 % Badzusatz (Portionsbeutel).

Achtung: Seife mindert die Wirkung

Kamillenblüten
Kamillenblüten hemmen Entzündungen, die meist der Verursacher für den Juckreiz sind. Daher helfen die nachweislich entzündungshemmenden Kamillenblüten. Ihre Wirkstoffe fördern zudem die Wundheilung und reduzieren Bakterien und Viren. Verantwortlich ist ein Mix aus ätherischen Ölen, Flavonoide und Schleimstoffen. Um eine hohe Konzentration zu haben, sind daher Extrakte wie beispielsweise Kamillosan für effektive Sitzbäder sinnvoll.

Zauberstrauch
Hamamelin-Tannine aus den Blättern

und der Rinde des Zauberstrauchs sind entzündungshemmend, indem sie mit Hauteiweißen einen Komplex bilden, das Enzym Cycloxygenase hemmen, welches Entzündungsstoffe bildet, Flavone wirken zusätzlich und hemmen den Juckreiz. So sorgen Hamamelis-Wasser (Apotheke) und Hamamelis-Salben (mehrmals aufgetragen) für eine bessere Wundheilung.

TIPP: Wer keine Sitzbadewanne hat, kann auf Sitzbadefolie für die Toilette zurückgreifen.

Quelle: K. Dahl, „Auf die sanfte Tour“, so gesund 06/2017

Mehr Kräuter…

Mastitis – Was ist das denn?

Mit Mastitis bezeichnet man eine Entzündung der Brustdrüsen.

Besonders stillende Frauen sind davon betroffen, wenn es beispielsweise zu einem Milchstau durch die Verstopfung der Milchgänge kommt. Meist wird die Entzündung durch Bakterien (wie Staphylococcus aureus) verursacht, die über die Brustwarze eindringen.

Dabei kann sich auch plötzliches Fieber und erkältungsähnlichen Symptome entwickeln. Außerdem können Rötungen, Schwellungen, Wärme und Schmerzen im Brustbereich auftreten.

Seltener sind Infektionen außerhalb der Stillzeit. Zudem können auch Männer betroffen sein.

Für das Baby ist die Entzündung kein Problem, doch wenn sie nicht entsprechend behandelt wird, kann es zu Folgebeschwerden kommen. 

Als Behandlungsoptionen eignen sich natürliche Produkte. Trotzdem sollte vorab eine ärztliche Untersuchung stehen

Welche natürlichen Mittel helfen?
Tee, beispielsweise aus frischem Thymian wirkt entzündungshemmend, ebenso auch aus Rosmarin. Beide Tees helfen durch ihre antiseptische Wirkung und lindern die Entzündung, wenn ein mit ihnen getränktes Tuch mehrmals täglich etwa 15 – 20 Minuten auf die Brust gelegt wird.

Auch eine pürierte Karotte, vermischt mit ca. 2 Esslöffeln Honig hat eine leicht antibiotische Wirkung, wenn man sie auf die Brust streicht, 20 Minuten einziehen lässt und anschließend mit warmem Wasser abspült.

Gebärmutter-Polypen: Sind die gefährlich?

Polypen sind meist ungefährliche Geschwulste. Sie wachsen auf der Schleimhaut in der Gebärmutter oder auch im Gebärmutterkanal. Sie sind gutartig und oft bemerken Frauen gar nicht, dass sie Polypen haben, es sei denn, der Arzt entdeckt sie. Manchmal verursachen sie jedoch Beschwerden. Da sie weich und leicht verletzbar sind, bluten sie sehr schnell. Ein Polyp kann also Ursache für Zwischenblutungen, unregelmäßige und auch starke Blutungen sein.

Grundsätzlich sind Polypen Gewebeablagerungen, die sich überall entwickeln können, wo sich im menschlichen Körper Schleimhäute befinden: in der Nase, im Darm oder in der Gebärmutter.

Die genaue Ursache für das Entstehen von Polypen ist nicht geklärt, allerdings vermutet man einen Zusammenhang zwischen der Hormonproduktion von Östrogen und Gestagen und einem Ungleichgewicht beider, wie etwa in den Wechseljahren. Die Folge ist eine überdurchschnittlich hohe Zellteilung in manchen Bereichen der Schleimhaut.

Diagnose
Durch einen vaginalen Ultraschall untersucht der Arzt die Innenwände der Gebärmutter. Haben sich dort Polypen gebildet, sollten sie regelmäßig überprüft werden. Befinden Sie sich im Gebärmutterhals und/oder verursachen Blutungen, sollten sie entfernt werden.

Behandlung
Kleine Polypen an der Oberfläche des Gebärmuttermundes werden häufig, gleich in der Praxis, unter örtlicher Betäubung abgetragen.

Größere Polypen oder Polypen in der Gebärmutter werden hysteroskopisch (Gebärmutterspiegelung) entfernt. Die Geräte, z. B. MyoSure, werden mit Hilfe einer kleinen Kamera durch die Scheide in die Gebärmutter eingeführt. Der Eingriff kann in einem ambulanten Operationszentrum oder in einem Krankenhaus durchgeführt werden. Er dauert in der Regel etwa 15 Minuten.

Grüner Tee: Genau richtig für Frauen

Es ist schon lange bekannt, dass Grüner Tee gesund ist. Seine spezielle Wirkung auf die Gesundheit von Frauen wird jedoch erst jetzt immer deutlicher. Erste Untersuchungen zeigten beispielsweise, dass grüner Tee eine natürliche Behandlungsmethode bei Myomen sein kann.

Foto: Stokpic

Der Wirkstoff, der dabei entscheidend ist, heißt Epigallocatechingallat oder kurz EGCG. Die Wirkung von EGCG wurde in weltweiten Studien untersucht und zeigte, dass es sich dabei um ein hochwirksames Antioxidans und einen Allrounder für die Frauengesundheit handelt.

Ein Präparat, das unter den vielen Grüntee-Nahrungsergänzungsmitteln auf dem Markt hervorsticht, ist tigovit. Es verfügt über naturreinstes EGCG und ist angereichert mit Vitamin C und Pfeffer. In dieser Kombination können die Wirkstoffe vom Körper am besten aufgenommen werden. Es ist vegan, kommt ohne Farbstoffe und andere künstliche Zusätze aus, und ist vollkommen Pestizid- und Aluminium-frei. Es ist ein reines Naturprodukt.

Nachdem sich EGCG dank internationaler Studien immer mehr in der Alternativmedizin durchsetzt, wird es europaweit von Gynäkologen empfohlen. Vor allem, wenn es darum geht, Myome alternativ zu behandeln oder wenn ein Kinderwunsch besteht. An der Berliner Charite findet derzeit eine Studie zur Wirkung bei Myomen gemacht. Ein wichtiger Schritt, um die Wirkung von EGCG auf die Gesundheit zu untermauern, und um Frauen, die von Myomen betroffen sind, eine Möglichkeit der natürlichen Behandlung zu geben.

Weitere Infos: www.tigovit.com

Zwischenblutungen – Muss ich mir Sorgen machen?

Anlass zur SorgeZwischenblutungen sind häufig harmlos, beispielsweise als Reaktion auf psychische Belastungen oder als sogenannte Ovulationsblutung zum Zeitpunkt des Eisprungs. Sie können aber auch ein Alarm-Symptom für ernste Erkrankungen sein und sollten deshalb ärztlich untersucht werden.


Ursachen von Zwischenblutungen

Foto: Hannah Nelson

Es gibt mehrere Ursachen für Zwischenblutungen. Häufig kommen sie bei jungen Frauen nach der ersten Monatsblutung vor, wenn sich der monatliche Zyklus erst noch einspielen muss. Auch vor der der letzten Regelblutung (Menopause) sind  Zwischenblutungen normal.

Psychische Belastungen, Stress oder Angst haben einen großen Einfluss auf die Menstruation und können auch Zwischenblutungen auslösen.


Erkrankungen als Ursache von Zwischenblutungen

Obwohl Zwischenblutungen häufig harmlos sind, können sie auch ein Zeichen für eine Erkrankung sein. Dazu gehören insbesondere:

  • Hormonelle Störungen wie Östrogenschwankungen, Östrogenmangel, gestörter Regelkreis von Follikel-stimulierendem Hormon (FSH) und (LH) oder Gelbkörperschwäche
  • Erkrankungen an den Geschlechtsorganen wie Gebärmuttermyome und Gebärmutterentzündungen, Eierstockzysten und Eierstockentzündungen, Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) sowie Eileiterschwangerschaft
  • Krebserkrankungen wie Gebärmutterkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Scheidenkrebs sowie Gehirntumore (zum Beispiel ein Prolaktinom in der Hirnanhangdrüse)
  • Stoffwechselstörungen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen und Diabetes mellitus
  • Sexuell übertragbare Erkrankungen wie beispielsweise Chlamydien
  • Verletzte Blutgefäße, etwa nach sexuellem Kontakt
  • Hormonelle Verhütungsmittel („Pille“, Spirale)
  • Leber- und Nierenerkrankungen


Wann zum Arzt bei Zwischenblutungen?

Zwischenblutungen gehören in frauenärztliche Behandlung. Das gilt vor allem, wenn Blutungen ohne jeden Rhythmus oder nach der Menopause auftreten. Plötzlich auftretende und starke Blutungen (vor allem in der Schwangerschaft) sind ein Notfall.

Weitere Informationen: www.rettet-die-gebaermutter.de

Buchtipp: Myome selbst heilen

Myome selbst heilen: Richtig ernähren – die natürliche Alternative zu Pillen und OP

Ein neues Buch von den Autorinnen Prof. Dr. Ingrid Gerhardt und Dr. Barbara Rias-Bucher
Als Taschenbuch erhältlich, 18,90 EUR

Myome sind die häufigsten Tumore der Frau. Sie sind zwar nicht bösartig, können aber sehr lästig werden.
Was würden Sie dafür geben, wenn Sie selber das Wachstum von Myomen bremsen könnten?
Forschungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Lebensstilfaktoren eine bedeutende Rolle für die Entwicklung von Myomen spielen:

  • Übergewicht durch den Verzehr von zu vielen einfachen Kohlenhydraten (prädiabetische Stoffwechsellage) und zu vielen tierischen Produkten,
  • Belastung mit hormonell aktiven Umweltgiften,
  • Mangel an Antioxidanzien und wichtigen sekundären Pflanzenstoffen,
  • Mangel an Vitamin D, das in den Östrogen- und Schilddrüsen-Stoffwechsel eingreift,
  • Progesteronmangel.

In diesem Myom-Kochbuch erklären die Autorinnen Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhardt und Frau Dr. Barbara Rias-Bucher und ich, warum und wie Sie selber das Wachstum von Myomen bremsen können.

Basis ist die gesunde Ernährung mit Reduktion der einfachen Kohlenhydrate (Industriezucker und Alkohol), stattdessen Vollkorngetreide, und einer Fülle an Pflanzenstoffen (Gemüse, Salat, Früchte, Nüsse) und guten Pflanzenölen. Tierische Produkte, einschließlich Milch und Joghurt, sollten nur in Maßen verzehrt werden, da sie heutzutage zu viele Hormone und Wachstumsfaktoren enthalten. In der Praxis haben wir bereits gute Erfolge mit der Ernährungsumstellung bei Myomen gesehen. Diese werden inzwischen bestätigt durch Tierversuche, in denen bestimmte Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe (bspw. aus Tomaten, Kurkuma, Grüntee) eine Schrumpfung von Myomen hervorrufen.

Wechseljahre: Starke, lange Blutungen müssen kein Schicksal sein

Pressemeldung der Initiative „Rettet die Gebärmutter“

Gibt man den Suchbegriff „Wechseljahre und Menstruation“ bei Google ein, tauchen im sogenannten Autocomplete-Fenster sofort Themen-Vorschläge wie „starke Menstruation“, „Menstruation hört nicht mehr auf“ „Menstruation sehr lang“. Offensichtlich wird nach diesen Symptomen häufig gesucht, da sie bei Frauen in den Wechseljahren verstärkt auftreten. Dies belegen auch Studien. Eine starke Menstruation in dieser Lebensphase dauert zum Teil sehr lange und schränkt die Lebensqualität der betroffenen Frauen: Der hohe Blutverlust führt zu extremem Eisenmangel und dem damit verbundenen Schwächegefühl. Die Frauen können in dieser Zeit kaum oder gar nicht am sozialen Leben teilnehmen und quälen sich oftmals, um zur Arbeit zu gehen.

Warum ist das so?
Ab Anfang 40 verändert sich langsam die Hormonproduktion im Körper der Frau. Nach und nach stellen sich die Wechseljahre ein. Der Prozess endet zwischen dem 49. und 55. Lebensjahr. Wann, wie lange und mit welchen Symptomen die Wechseljahre verlaufen, ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Es kann sein, dass die Menstruation kürzer wird und/oder die Abstände zwischen den Blutungen länger werden. Genauso ist es möglich, dass die Periode von einem Monat zum nächsten aufhört und nicht wiederkommt. Das ist wohl die Variante, auf die der Großteil der Frauen hofft.

Leider kann auch das Gegenteil eintreten: Beeinflusst durch die abnehmende Hormonproduktion von Östrogen und Progesteron ist die Monatsblutung dann sehr stark und dauert länger als zuvor.

Was bedeutet das?
Man geht davon aus, dass der durchschnittliche Zyklus zwischen 24 bis 35 Tagen liegt und die Periode eine Dauer von 3-5 Tagen hat. Etwa 5 Tampons oder Binden pro Tag sind „normal“.

In den Wechseljahren kann es sein, dass die Blutungen 8 Tage und länger andauern und die betroffenen Frauen teilweise Tampons und Binden gleichzeitig tragen, die sie zudem häufig wechseln müssen.

Geht man davon aus, dass der Prozess der Wechseljahre 5 bis 10 Jahre dauern kann, so kann ein Hinnehmen der Situation keine Lösung sein. Treten solche Blutungen auf, muss geprüft werden, ob die hormonelle Veränderung während der Wechseljahre die Blutungen hervorruft oder ob medizinische Ursachen wie Myome oder eine sehr stark aufgebaute Gebärmutterschleimhaut vorliegen.

Ist letzteres der Fall, stehen für beide Ursachen minimalinvasive, operative Eingriffe wie die Endometriumablation oder die Myomenukleation zur Verfügung. Bei Myomen gibt es zudem die Möglichkeit einer radiologischen Behandlung. Es besteht also kein Grund, die Blutungen zu erleiden und sich jahrelang zu quälen, in der Hoffnung, dass die Wechseljahre „bald vorübergehen“.

Die Webseite der Initiative „Rettet die Gebärmutter“ bietet neben der Beschreibung der Therapien ein Forum für betroffene Frauen und ihre Angehörigen, Tipps und Anträge zur Kostenerstattung, Pressetexte, Ärzteadressen und Meinungen, Erfahrungsberichte von Frauen, Umfrage, Beratungstelefon und vieles mehr. Neu hinzugekommen sind Video-Interviews mit renommierten Ärzten zum Thema Myombehandlung, Patientinnenrechte und Endometriumablation.

Webseite: www.rettet-die-gebaermutter.de und natürlich auch auf Facebook: www.facebook.com/rettet.die.gebaermutter

Kontakt: Initiative „Rettet die Gebärmutter“
Ansprechpartnerin: Andrea Hartmann
Tel.: 06421 3048012
E-Mail: kontakt@rettet-die-gebaermutter.de
Bildmaterial und Infografiken finden Sie auf der Webseite.