Akupunktur bei Regelschmerzen

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In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird die Akupunktur seit vielen Jahrhunderten gezielt zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt. Auch bei Frauen, die Schmerzen vor und /oder während der Menstruation leiden.

Schmerzen sind dabei gleichbedeutend mit einer Störung, einer Blockade der Energie und des freien Energieflusses im Körper. Der auftretende Schmerz signalisiert dementsprechend ein Ungleichgewicht der beiden Pole Yin und Yang. Die Akupunktur dient dazu, die Energieblockaden im Körper wieder zu lösen.

Auf sanfte Art und Weise werden mittels der einzelnen Nadeln Reizpunkte auf den Leitbahnen (Meridianen) gesetzt und – je nach Erkrankung- der Energiefluss wieder angeregt oder, wie beispielsweise bei Regelbeschwerden, Schmerzsignale an das Hirn blockiert.

Bei Regelschmerzen werden rund 20 Nadeln gesetzt – in Bauch, Ohren, Hände, Füße und Rücken. Die Nadeln bleiben etwa 10 Minuten in der Haut. Danach Man spürt nach dem Einstich ein angenehmes Schwere- oder Wärmegefühl, manchmal auch ein sanftes Kribbeln an den Stichstellen. Das heißt, dass die Nadeln richtig gesetzt wurden. Die Behandlung dauert ein- bis zweimal pro Woche. Schon nach sechs Sitzungen ist eine deutliche Erleichterung zu spüren oder sogar gar keine Schmerzen mehr vorhanden.

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Buchtipp: Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) …

… natürlich behandeln: Heilmethoden, die für Linderung sorgen.
von Dr. Andrea Flemmer, 2012
Frauen, die regelmäßig unter seelischen und körperlichen Beschwerden vor der Regelblutung leiden, werden häufig als ‚wehleidig‘ abgestempelt. Dabei ist das Prämenstruelle Syndrom (PMS) eine anerkannte Krankheit, die einen großen Leidensdruck erzeugt. Heilpflanzen und natürliche Arzneimittel sind – genauso wie Änderungen in Lebensstil und Ernährungsweise – aus der sanften Behandlung von PMS nicht mehr wegzudenken. Dr. Andrea Flemmer hat alle aktuellen und bewährten Maßnahmen fachkundig recherchiert, kritisch geprüft und in diesem praktischen Ratgeber zusammengestellt.

Allerlei Kräuter: Enzündungen im Intimbereich

Auch bei Entzündungen im Intimbereich entsteht ein Juckreiz. Aber es gibt Kräuter, die helfen, ihn zu lindern.

Eichenrinde (Quercus cortex)
Bei der Eichenrinde wirken sogenannte Catechine (Gerbstoffe) und der Gelbe Farbstoff Quercetin (Flavonoide) zusammenziehend, juckreizlindernd gegen Entzündungen der Haut und der Schleimhaut.
Anwendung als Sitzbad. Dazu muss ein Sud aus Eichenrinde (erhältlich in der Apotheke) und in ca. 25 Liter Wasser geben, 20 Minuten darin sitzen und anschließend nur leicht abtupfen, nicht spülen.

Eine Alternative dazu sind synthetische Gerbstoffe wie beispielsweise Tannolact 40 % Badzusatz (Portionsbeutel).

Achtung: Seife mindert die Wirkung

Kamillenblüten
Kamillenblüten hemmen Entzündungen, die meist der Verursacher für den Juckreiz sind. Daher helfen die nachweislich entzündungshemmenden Kamillenblüten. Ihre Wirkstoffe fördern zudem die Wundheilung und reduzieren Bakterien und Viren. Verantwortlich ist ein Mix aus ätherischen Ölen, Flavonoide und Schleimstoffen. Um eine hohe Konzentration zu haben, sind daher Extrakte wie beispielsweise Kamillosan für effektive Sitzbäder sinnvoll.

Zauberstrauch
Hamamelin-Tannine aus den Blättern

und der Rinde des Zauberstrauchs sind entzündungshemmend, indem sie mit Hauteiweißen einen Komplex bilden, das Enzym Cycloxygenase hemmen, welches Entzündungsstoffe bildet, Flavone wirken zusätzlich und hemmen den Juckreiz. So sorgen Hamamelis-Wasser (Apotheke) und Hamamelis-Salben (mehrmals aufgetragen) für eine bessere Wundheilung.

TIPP: Wer keine Sitzbadewanne hat, kann auf Sitzbadefolie für die Toilette zurückgreifen.

Quelle: K. Dahl, „Auf die sanfte Tour“, so gesund 06/2017

Mehr Kräuter…

Trockene Scheide: Kein Grund zur Scham

Frauen, die unter einer trockenen Scheide leiden, schämen sich oft deshalb und sprechen meist nicht darüber. Dabei wäre es gut, offen damit umzugehen. Leichter gesagt, als getan?

Ursachen
Merkmale einer gesunden Scheide sind eine gute Durchblutung und Feuchtigkeit sowie Milchsäurebakterien, die sie besiedeln und für ein saures Millieu sorgen. So entsteht auf ganz natürliche Weise ein optimaler Schutz vor Infektionen.

Schwierig wird es, wenn dieses Gleichgewicht gestört wird, beispielsweise durch:

  • hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder als Folge von
  • Erkrankungen

Was verändert sich?
In den Wechseljahren lässt die Durchblutung nach und die Haut verliert die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu bilden. Die Scheide wird kürzer, enger, aber auch weniger elastisch, weil die Haut dünner, trockener und somit auch empfindlicher wird.

Folge der Trockenheit können Infektionen, Jucken oder Brennen sein.
Dadurch kann wiederum der Sex schmerzhaft sein. Viele Frauen leiden sehr unter der Situation, sprechen aber nicht darüber. Das stellt auch die Partnerschaft auf die Probe, denn häufig vermeiden sie den Körperkontakt, ohne eine Erklärung dafür zu geben. Scham ist auch der Grund, warum sie einen Arztbesuch ebenfalls vermeiden.

Dieses falsche Schamgefühl verhindert die Behandlung und Besserung, verhindert unter Umstände auch ein erfülltes Sexualleben. Hier ist es dringend notwendig umzudenken und aktiv etwas gegen die Beschwerden zu tun!

Immerhin ist fast die Hälfte der Frauen in den Wechseljahren betroffen. Aber auch jüngere Frauen können unter Trockenheit der Scheide leiden. Gründe für das Auftreten können sein:

  • Operationen an Gebärmutter und/oder denEierstöcken
  • Stillzeit
  • Einnahme der Pille
  • Rauchen (verursacht Hormnmangel/Hormonschwankungen und in der Folge Trockenheit der äußeren Scheide
  • Bestrahlungen bei einer Krebserkrankung
  • Diabetes

Behandlung
Betroffene Frauen sollten zunächst selbst überlegen, ob keine seelischen Probleme vorliegen, wie zum Beispiel, Stress, Beziehungsprobleme, Lustmangel, Ängste. Liegt ein Problem vor, sollte eine Lösung dafür gefunden werden, von Gesprächen mit dem Partner über Stressabbau oder evtl. auch einer Therapie.

Gegen körperliche Ursachen helfen beispielsweise bei Östrogenmangel in den Wechseljahren entsprechende Vaginalcremes. Dabei ist es ein Vorteil, dass bei längerer Anwendung die Scheidenhaut wieder dicker wird. Auch Vaginalringe oder Tabletten mit dem Wirkstoff Östriol können helfen.

Es gibt zudem ein paar nicht-hormonelle Präparate, die jedoch in ihre Wirkung nicht so effektiv sind wie die Hormonpräparate. Gleitgele und Feuchtigkeitscremes gehören dazu, ebenso Vaginal-Zäpfchen

Außerdem:  viel hilft nicht immer viel. Alkalische Seifen, Duschgele mit aggressiven Waschsubstanzen , Intimtücher und -sprays oder Enthaarungscremes. Auch chlorhaltiges Wasser , das Tragen von String-Tangas und engen Hosen. Strumpfhosen und Slip-Einlagen stauen leicht die Hitze im Genitalbereich. Schädliche Bakterien können sich mühelos vermehren und den Säureschutzmantel der Scheide angreifen. Günstig ist Wäsche aus Naturfasern (Baumwolle).

Um Schmerzen beim Sex vorzubeugen, Gleitgele oder andere schützende Cremes und Salben anwenden. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf das Thema anzusprechen. Auch um abzuklären, welche Ursache tatsächlich dahinter steckt.

Grüner Tee: Allrounder für die Frauengesundheit

Es ist schon lange bekannt, dass Grüner Tee gesund ist. Seine spezielle Wirkung auf die Gesundheit von Frauen wird jedoch erst jetzt immer deutlicher. Erste Untersuchungen zeigten beispielsweise, dass grüner Tee eine natürliche Behandlungsmethode bei Myomen sein kann.

Der Wirkstoff, der dabei entscheidend ist, heißt Epigallocatechingallat oder kurz EGCG. Die Wirkung von EGCG wurde in weltweiten Studien untersucht und zeigte, dass es sich dabei um ein hochwirksames Antioxidans und einen Allrounder für die Frauengesundheit handelt.

Ein Präparat, das unter den vielen Grüntee-Nahrungsergänzungsmitteln auf dem Markt hervorsticht, ist tigovit. Es verfügt über naturreinstes EGCG und ist angereichert mit Vitamin C und Pfeffer. In dieser Kombination können die Wirkstoffe vom Körper am besten aufgenommen werden. Es ist vegan, kommt ohne Farbstoffe und andere künstliche Zusätze aus, und ist vollkommen Pestizid- und Aluminium-frei. Es ist ein reines Naturprodukt.

Nachdem sich EGCG dank internationaler Studien immer mehr in der Alternativmedizin durchsetzt, wird es europaweit von Gynäkologen empfohlen. Vor allem, wenn es darum geht, Myome alternativ zu behandeln oder wenn ein Kinderwunsch besteht. An der Berliner Charite findet derzeit eine Studie zur Wirkung bei Myomen gemacht. Ein wichtiger Schritt, um die Wirkung von EGCG auf die Gesundheit zu untermauern, und um Frauen, die von Myomen betroffen sind, eine Möglichkeit der natürlichen Behandlung zu geben.

Weitere Infos: www.tigovit.com

Mönchspfeffer – Was bewirkt er?

Mönchspfeffer oder Vitex agnus-castus wirkt auf den weiblichen Hormonspiegel und hat daher einen lindernden Effekt auf die Symptome beim prämenstruellen Syndrom, bei Wechseljahrs- sowie bei bestimmten Regelbeschwerden. Die Wirkung belegte auch die Stiftung Warentest 2014.

In der Homöopathie wird die Heilpflanze unter der lateinischen Bezeichnung Vitex agnus-castus geführt. Die Anwendungsgebiete stimmen mit der Verwendung der Heilpflanze Mönchspfeffer überein.

Die positiven Effekte von Mönchspfeffer auf hormonell bedingte Symptome bei Frauen erklärt sich durch Inhaltsstoffe, die auf die Hormonregulierung wirken.  Die Früchte des Mönchspfeffers, auch Keuschlammfrüchte genannt, enthalten sogenannte Diterpene. Diese Stoffe wirken einerseits auf den Dopaminhaushalt. Dopamin ist einer der wichtigsten Botenstoffe im Gehirn und gilt als Wohlfühlhormon. Andererseits hemmen Diterpene allem Anschein nach die Bildung des Hormons Prolaktin.

Schmerzen in den Brüsten (Mastodynie) gehen bei vielen Frauen mit einer erhöhten Proaktinkonzentration Blut einher. Da Mönchspfeffer den Prolaktinspiegel senkt, könnte das die positive Wirkung bei Brustschmerzen, auch während der Regel oder in den Wechseljahren, erklären.

Prolaktin ist Teil des fein ausgeklügelten Zusammenspiels der Hormone, das den weiblichen Zyklus steuert. Allem Anschein nach kann Mönchspfeffer hier helfen, Unregelmäßigkeiten gewissermaßen zu glätten. Deshalb wird Mönchspfeffer bei unregelmäßigen Monatsblutungen (Dysmenorrhoe), prämenstruellem Syndrom und  Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt. Zuweilen empfehlen Gynäkologen und Heilpraktiker eine Behandlung mit Mönchspfeffer bei unerfülltem Kinderwunsch. Denn die Heilpflanze wirkt eventuell auch auf das sogenannte Gelbkörperhormon, das die Einnistung von Eizellen in die Gebärmutterschleimhaut fördert.

Nicht während der Schwangerschaft!

Wei Mönchspfeffer in den Hormonhaushalt eingreift, darf er weder in der Schwangerschaft genommen werden noch in der Stillzeit.

Einnahme

Viele Präparate mit Mönchspfeffer erhalten Sie rezeptfrei in Ihrer Apotheke. Meist werden Tabletten, Kapseln oder wässrige alkoholische Lösungen der Keuschlammfrucht angeboten. Als wirksame Dosis gelten Konzentrierungen zwischen 30 und 240 Milligramm pro Einzeldosis. Lassen Sie sich in der Apotheke oder von Ihrem Arzt beraten, welche Dosierung zu Ihren Symptomen passt.

Anders als bei vielen anderen Heilpflanzen gelten Tees oder Bäder und andere Zubereitungen von Mönchspfeffer als nicht wirksam.

Menstruationsbeschwerden – Warum?

Viele Frauen leiden jeden Monat aufs Neue: Immer wenn sie ihre Periode bekommen. Krämpfe und Schmerzen im Unterleib beeinträchtigen das Leben und setzen frau stundenlang außer Gefecht – und das gleich mehrere Tage lang. Die Schmerzen (Dysmenorrhö) entstehen durch Kontraktionen der Gebärmutter, die sich von den Resten der Gebärmutterschleimhaut befreit, die vorbereitet waren, das befruchtete Ei einzunisten. Wenn keine Schwangerschaft vorliegt werden sie mit der Menstruation aus dem Körper gespült.

Neben den Schmerzen durch die Kontraktionen leiden manche Frauen zusätzlich unter Magenschmerzen, starker Erschöpfung, Rückenschmerzen (oft bereits 2-3 Tage bevor die Regelblutung beginnt), zum Teil auch Erbrechen, Durchfall und Schmerzen in den Beinen.

Bei einigen Frauen kommt regelmäßig eine starke Gereiztheit bis hin zu Depressionen hinzu. Ein monatliches Martyrium für die betroffenen Frauen, aber unter Umständen auch für die Menschen in ihrer Nähe.

Inzwischen sind die Verursacher der Menstruationsbeschwerden bekannt: Sogenannte Prostaglandine. Das sind Gewebshormone, die sich in der Gebärmutterschleimhaut befinden. Sie fördern Schmerzen bzw. deren Wahrnehmung. Außerdem lösen sie Entzündungen aus, führen zur Verengung der Blutgefäße und verstärken dadurch die Blutgerinnung.

Schmerzmittel sind zur Linderung nicht geeignet. Im Gegenteil verstärken und verlängern sie die Schmerzen sogar, weil sie zwei körpereigenen „Hilfsmaßnahmen“ hemmen.

Was hilft?
Einiges kann frau selbst zur Linderung der Beschwerden tun, wenn sie beispielsweise in dieser Zeit auf tierische Produkte verzichtet und stattdessen den Fettbedarf durch pflanzliche Öle ersetzt. Lein- und Hanföl oder Walnussöl eignen sich sehr gut für Salate und Rohkost, ebenso ein gutes Extra natives Olivenöl, dass man zusätzlich auch zum Kochen verwenden kann.

Zusätzlich hilft es, wenn z. B. der Salz- und Zuckerkonsum sowie Milch und Kaffee reduziert werden. Stattdessen hilft es, viel Wasser zu trinken und reichlich Gemüse zu essen, vor allem grüne Gemüse wie Spinat, Salat, Mangold, Kräuter, aber auch Nüsse und Obst.

Krampflösende Gewürze, mit denen man leckere Gerichte verfeinern kann sind Fenchel, Anis, Zimt, Kardamom, Koriander und Vanille.

PMS und Regelschmerzen: Was hilft?

Nahezu jede Frau kennt das: Beschwerden vor und während der Periode, die den beruflichen und privaten Alltag beeinflussen.

Jeden Monat aufs Neue, wenn sich kein befruchtetes Ei in der Gebärmutter eingenistet hat, wird ein Teil der Gebärmutterschleimhaut abgebaut und abgestoßen. Das ist der Zeitpunkt der Regelblutung, der für viele Frauen schmerzhaft ist: Bauch- und Rückenschmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Kopfweh und Stimmungsschwankungen bringen den gewohnten Tagesablauf durcheinander und schwächen Körper und Geist.

Liegen Myome oder Endometriose oder andere gynäkologische Störungen wie beispielsweise Entzündungen vor, verstärkt das die Symptome nur noch.

Was hilft?
Obwohl man in so einer Phase nicht unbedingt in der Stimmung ist, kann Sport hilfreich sein, weil er dafür sorgt, dass sich Verkrampfungen lösen und das Becken besser durchblutet wird. Dabei sind Yoga, Gymnastik, Spaziergänge völlig ausreichend.

Wärme ist ebenfalls ein gutes Mittel gegen Krämpfe. Ein Wärmekissen, eine Wärmflasche oder ein schönes Bad wirken lindernd und mit einem guten Buch zum Ablenken sehr erholsam.

Magnesium-Tabletten können gegen Krämpfe und das schmerzhaftes Ziehen im Bauch helfen oder Lebensmittel mit viel Magnesium, z.B. Nüsse, Hülsenfrüchte und Spinat. Pflanzliche Präparate wie Kamilleblüten, Melisse, Mönchspfeffer, Schafgarbe oder auch Säfte aus bitteren Früchten wie beispielsweise Pampelmuse, können Erleichterung verschaffen.

Buchtipp: Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen

Frauen haben andere Vorstellungen von Gesundheit als Männer. Sie vertrauen eher auf die Kräfte der Natur und sanfte Heilpflanzen als auf synthetische Medikamente – und das nicht nur, wenn es um frauentypische Beschwerden geht. Doch wie wirken die pflanzlichen Heilmittel genau? Und in welcher Dosierung wendet man sie an? Die beiden Autorinnen, Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard und Natascha von Ganski, porträtieren in ihrem Buch einfühlsam und detailliert die 50 wichtigsten Heilpflanzen für Frauen und geben konkrete praktische Empfehlungen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Teezubereitungen, Salben, Hydrolate, Tinkturen und ätherische Öle. Im Vordergrund steht dabei die Vorbeugung, Behandlung und Heilung von Erkrankungen und Beschwerden, unter denen Frauen jeden Alters in verschiedenen Lebensphasen besonders häufig leiden. Dabei geht es neben der Linderung einzelner Symptome aber vor allem um eine ganzheitliche Behandlung von Beschwerden, die im Kontext des ganzen Menschen mit seiner Persönlichkeit und seiner Lebensumstände gesehen werden muss. Aus diesem Ansatz heraus ist ein umfassendes Handbuch entstanden, das Frauen in allen Lebensphasen begleitet.

Endometriose – Was ist das?

Endometriose bedeutet, dass sich das Endometrium, die Gebärmutterschleimhaut, nicht nur in der Gebärmutterhöhle befindet, sondern zum Beispiel an der Blase, an den Eierstöcken oder an anderen Körperstellen gewachsen ist. Je nach ihrer Menge und Lage kann sie starke Regelblutungen verursachen.

Ein anderer Aspekt wurde nun in einem Bericht von RTL aufgezeigt: Wenn die Endometriose unbehandelt bleibt, kann dies zu Unfruchtbarkeit führen, so erläuterte der Arzt Dr. Ralf Rothmund von der Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Laut seinen Aussagen soll bei jeder zweiten Frau, die ungewollt kinderlos bleibt, eine Endometriose dafür verantwortlich sein.

Jährlich erkranken etwa 40.000 Frauen in Deutschland an Endometriose. Da sie nicht zwangsläufig Schmerzen verursacht und bei der Routine-Ultraschalluntersuchung nicht sichtbar wird, bleibt sie häufig unentdeckt und somit auch unbehandelt.

Symptome

  • Starke Unterleibsschmerzen und starke Blutungen während der Periode
  • Schmerzen beim oder nach dem Sex
  • Bauch- und Rückenschmerzen, zum Teil bis in die Beine ausstrahlend

Betroffene

Alle Frauen zwischen der Pubertät und den Wechseljahren, wobei die Wahrscheinlichkeit für eine Endometriose mit der Zahl der Regelblutungen bzw. mit dem Alter steigt.

Therapie
Die Therapie richtet sich nach dem Alter und danach, ob ein Kinderwunsch besteht. Bei Frauen mit Kinderwunsch wird meist eine operative Methode zur Entfernung der von Endometriose betroffenen Stellen durchgeführt.

Bei Frauen, bei denen kein Kinderwunsch (mehr) besteht, werden meist schmerzlindernde Medikamente oder Hormonpräparate gegeben oder es wird die Entfernung der Gebärmutter empfohlen.

Hier gibt es einen Film:
www.gesundheitsinformation.de

Und hier weitere Informationen:
http://www.frauengesundheitsportal.de
http://www.endometriose-vereinigung.de
http://www.endometriose-vereinigung.de/zertifizierte-zentren.html

http://www.endometriose-liga.eu/splash/index.html

www.rettet-die-gebaermutter.de