Periodenurlaub: Ja oder Nein?

Viele Frauen leiden während ihrer Periode unter starken Schmerzen. Manche Arbeitgeber haben dafür aber wenig Verständnis. Italien plant nun als erstes Land in Europa eine Art „Perioden-Urlaub“ für betroffene Frauen.

Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen: Jeden Monat wieder leiden Frauen in der ganzen Welt unter ihrer Periode. Während man in der Schule während der  noch als Ausrede im Sportunterricht fehlen durfte, schleppen sich später viele Frauen trotz starker Schmerzen zur Arbeit.

Die italienische Regierung plant nun als erstes Land in Europa eine Art „Perioden-Urlaub“ für Frauen, die unter besonders starkem Symptomen leiden. Die Beurlaubung ist bezahlt und soll bis zu drei Tage dauern. Voraussetzung dafür ist ein ärztliches Attest.

Die Idee stammt von den Demokratinnen Romina Mura, Daniela Sbrollini, Maria Iacono und Simonetta Rubinato. Sie glauben daran, dass ihr Gesetz die Berufschancen für Frauen verbessern würden. Laut „Washington Post“ arbeiten in Italien nur 61 Prozent der Frauen. Damit liegt das Land weit unter dem europäischen Durchschnitt von 72 Prozent.

Allerdings kann die neue Regelung, die dazu gedacht ist, Frauen zu schützen sich auch gegenteilig auswirken, beispielsweise wird befürchtet, dass die eine weiterer Grund sein könnte, warum Arbeitgeber eher männliche Mitarbeiter einstellen. würden. Es wird auch befürchtet, dass sich die Regelung negativ auf den Lohn oder die Karriere auswirken könnte.

Indien war Erster

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Sollte das Gesetz abgesegnet werden, wäre Italien damit das erste Land in Europa, das einen Menstruationsurlaub einführt. Vorreiter auf dem Gebiet war übrigens Indien, wo bereits 1947 ein entsprechendes Gesetz verabschiedet wurde. Ein Jahr später folgte Indoniesen, das seinen Bürgerinnen sogar zwei Tage zugesteht. In den letzten Jahrzehnten folgten Länder wie Taiwan und Südkorea. Der Sportkonzern Nike ist bislang das einzige internationale Unternehmen, dass Frauen mit starken Periodenschmerzen als Teil ihres „Code of Conduct“ für die betroffenen Tage bezahlt freistellt.

Der britische Gynäkologie-Professor Gedis Grudzinskas einen „Menstruationsurlaub“. Frauen sollten seiner Ansicht nach monatlich drei zusätzliche freie Tage erhalten, weil sie dann den Rest des Monats motivierter arbeiten würden. Darauf entbrannte eine europaweite Diskussion. Für manche wäre ein „Menstruationsurlaub“ ein Rückschritt der Emanzipation, andere nannten die Diskussion um die weibliche Arbeitsfähigkeit sexistisch.

Kein Thema in Deutschland

Auch in Asien sorgt der „menstrual leave“ immer wieder für Proteste und Diskriminierungsvorwürfe. So berichtet eine Frau gegenüber dem britischen „Guardian“, viele Japanerinnen würden den Urlaub aus Angst und Scham nicht beantragen. Alle Arbeitskollegen wüssten so, wann man seine Periode hätte, und es könne zu sexueller Belästigung führen.

In Deutschland gibt es weder entsprechend Initiativen, noch auch nur eine Diskussion zu diesem Thema. Nach geltenden Arbeitsrecht können die betroffenen Frauen monatlich aus zwei möglichen Varianten wählen: Entweder ein bis zwei Tage krank zuhause bleiben, ehe das Attest fällig wird. Oder aber der Griff zu starken Schmerzmitteln und den Arbeitstag so gut es geht bewältigen.

Quelle: ntv

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Zwischenblutungen – Muss ich mir Sorgen machen?

Anlass zur SorgeZwischenblutungen sind häufig harmlos, beispielsweise als Reaktion auf psychische Belastungen oder als sogenannte Ovulationsblutung zum Zeitpunkt des Eisprungs. Sie können aber auch ein Alarm-Symptom für ernste Erkrankungen sein und sollten deshalb ärztlich untersucht werden.


Ursachen von Zwischenblutungen

Foto: Hannah Nelson

Es gibt mehrere Ursachen für Zwischenblutungen. Häufig kommen sie bei jungen Frauen nach der ersten Monatsblutung vor, wenn sich der monatliche Zyklus erst noch einspielen muss. Auch vor der der letzten Regelblutung (Menopause) sind  Zwischenblutungen normal.

Psychische Belastungen, Stress oder Angst haben einen großen Einfluss auf die Menstruation und können auch Zwischenblutungen auslösen.


Erkrankungen als Ursache von Zwischenblutungen

Obwohl Zwischenblutungen häufig harmlos sind, können sie auch ein Zeichen für eine Erkrankung sein. Dazu gehören insbesondere:

  • Hormonelle Störungen wie Östrogenschwankungen, Östrogenmangel, gestörter Regelkreis von Follikel-stimulierendem Hormon (FSH) und (LH) oder Gelbkörperschwäche
  • Erkrankungen an den Geschlechtsorganen wie Gebärmuttermyome und Gebärmutterentzündungen, Eierstockzysten und Eierstockentzündungen, Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) sowie Eileiterschwangerschaft
  • Krebserkrankungen wie Gebärmutterkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Scheidenkrebs sowie Gehirntumore (zum Beispiel ein Prolaktinom in der Hirnanhangdrüse)
  • Stoffwechselstörungen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen und Diabetes mellitus
  • Sexuell übertragbare Erkrankungen wie beispielsweise Chlamydien
  • Verletzte Blutgefäße, etwa nach sexuellem Kontakt
  • Hormonelle Verhütungsmittel („Pille“, Spirale)
  • Leber- und Nierenerkrankungen


Wann zum Arzt bei Zwischenblutungen?

Zwischenblutungen gehören in frauenärztliche Behandlung. Das gilt vor allem, wenn Blutungen ohne jeden Rhythmus oder nach der Menopause auftreten. Plötzlich auftretende und starke Blutungen (vor allem in der Schwangerschaft) sind ein Notfall.

Weitere Informationen: www.rettet-die-gebaermutter.de

Eileiterentzündung: Wie erkenne ich die?

Es gib ein paar typische Symptome der Eileiterentzündung
Sie treten oftmals sehr plötzlich auf:

  • Starke Schmerzen im Unterbauch
  • Fieber (über 38 °C)
  • Aufgewölbte, gespannte und druckempfindliche Bauchdecke
  • Krankheitsgefühl
  • Übelkeit und Brechreiz
  • Eitriger, stark riechender Ausfluss

Auch ungewöhnliche vaginale Blutungen sind weitere mögliche Anzeichen einer Eileiterentzündung.

Verlauf der Erkrankung
Da der Verlauf häufig sehr langwierig ist, kann das Lebensgefühl durch die Erkrankung sehr beeinträchtigt werden. Dies wird noch durch die Gefahr einer chronisch werdenden Erkrankung und dem Risiko der Unfruchtbarkeit verstärkt.

Gebärmutterentfernung – Wann geht es nicht anders?

Manchmal geht es nicht anders: Eine Gebärmutterentfernung ist die einzige Möglichkeit, dem Leiden ein Ende zu setzen. Dies sollte natürlich erst nach Abklärung aller anderen organerhaltenden Therapiemöglichkeiten geschehen. Es sollten Beratungsgespräche stattgefunden haben und die betroffene Frau sollte überzeugt davon sein, dass es der richtige Schritt für sie ist.

Wann ist eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) notwendig?

Eine Gebärmutterentfernung (bei gutartigen Erkrankungen) ist notwendig, wenn organerhaltende Maßnahmen wie z. B. eine Hormonbehandlung oder eine Endometriumablation (Verödung der Gebärmutterschleimhaut) nicht geholfen haben oder nicht mehr möglich sind, wenn:

  • Myome so groß werden, dass sie starke Schmerzen verursachen und/oder angrenzende Organe betroffen sind,
  • Myome starke Blutungen auslösen, aber durch ihre Größe oder Lage nicht entfernt werden können
  • die Myome zwar nicht groß sind, dafür aber eine Vielzahl kleiner Myome Schmerzen und/oder starke Blutungen verursachen
  • eine fortschreitende Endometriose vorliegt
  • trotz einer Verödung der Gebärmutterschleimhaut starke und lang anhaltende Blutungen wieder auftreten

Weitere Informationen: http://www.rettet-die-gebaermutter.de

Zwischenblutungen und ihre Ursachen

Zwischenblutungen treten zwischen zwei normalen Regelblutungen auf. Oft sind sie nicht so stark wie die eigentliche Menstruation, können eine leichte Schmierblutungen sein aber auch, je nach Ursache, eine länger anhaltende Blutung mit krampfartigen Bauchschmerzen. Zwischenblutungen sind häufig harmlos, beispielsweise als Reaktion auf psychische Belastungen oder als sogenannte Ovulationsblutung zum Zeitpunkt des Eisprungs. Sie können aber auch ein Alarm-Symptom für ernste Erkrankungen sein und sollten deshalb ärztlich untersucht werden.


Ursachen von Zwischenblutungen

Es gibt mehrere Ursachen für Zwischenblutungen. Häufig kommen sie bei jungen Frauen nach der ersten Monatsblutung vor, wenn sich der monatliche Zyklus erst noch einspielen muss. Auch vor der der letzten Regelblutung (Menopause) sind  Zwischenblutungen normal.

Psychische Belastungen, Stress oder Angst haben einen großen Einfluss auf die Menstruation und können auch Zwischenblutungen auslösen.


Erkrankungen als Ursache von Zwischenblutungen

Obwohl Zwischenblutungen häufig harmlos sind, können sie auch ein Zeichen für eine Erkrankung sein. Dazu gehören insbesondere:

  • Hormonelle Störungen wie Östrogenschwankungen, Östrogenmangel, gestörter Regelkreis von Follikel-stimulierendem Hormon (FSH) und (LH) oder Gelbkörperschwäche
  • Erkrankungen an den Geschlechtsorganen wie Gebärmuttermyome und Gebärmutterentzündungen, Eierstockzysten und Eierstockentzündungen, Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) sowie Eileiterschwangerschaft
  • Krebserkrankungen wie Gebärmutterkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Scheidenkrebs sowie Gehirntumore (zum Beispiel ein Prolaktinom in der Hirnanhangdrüse)
  • Stoffwechselstörungen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen und Diabetes mellitus
  • Sexuell übertragbare Erkrankungen wie beispielsweise Chlamydien
  • Verletzte Blutgefäße, etwa nach sexuellem Kontakt
  • Hormonelle Verhütungsmittel („Pille“, Spirale)
  • Leber- und Nierenerkrankungen


Wann zum Arzt bei Zwischenblutungen?

Zwischenblutungen gehören in frauenärztliche Behandlung. Das gilt vor allem, wenn Blutungen ohne jeden Rhythmus oder nach der Menopause auftreten. Plötzlich auftretende und starke Blutungen (vor allem in der Schwangerschaft) sind ein Notfall.

Weitere Informationen: www.rettet-die-gebaermutter.de

Portioektopie: Blutungen durch gutartige Veränderungen am Muttermund

Unregelmäßige Blutungen oder Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr sowie Ausfluss, können durch Veränderungen des Gewebes am Muttermund verursacht werden. Häufig bereitet die Gewebeveränderung keine Beschwerden.

An der Übergangsstelle von Gebärmutterhals (Zervix) und Scheide (Vagina) begegnen sich verschiedene Gewebeanteile. Den unteren Teil des Gebärmutterhalses, den Muttermund, bezeichnen Mediziner als Portio. In der inneren Gewebeschicht des Gebärmutterhalses befinden sich Drüsen. Dort bildet sich Schleimhaut. Im Gegensatz dazu hat die oberste Hautzellschicht der Vagina keine Drüsen. Im geschlechtsreifen Alter überlagern und verschieben sich Gewebeteile aus dem Muttermund und der Vagina. Solche Vorgänge werden von den Geschlechtshormonen beeinflusst. Gewebeveränderungen in diesem Bereich können harmlos sein, aber auch Entzündungen, Infektionen mit humanen Papillomaviren, Wucherungen wie Zysten und krankhaften Entwicklungen entsprechen.

Meist kann der Arzt bei der Blickuntersuchung einen geröteten Muttermund, erkennen, manchmal auch traubenförmige Gewebeauflagerungen. Eine Sekretprobe und eventuell weitere Untersuchungen geben Aufschluss über bestehende Entzündungen und Wucherungen wie Zysten, Polypen oder auch Feigenwarzen.

Eine solche Gewebeveränderung (Ektopie) muss, sofern sie keine Beschwerden verursacht und keine weiteren Veränderungen nach sich zieht, in der Regel nicht behandelt werden. Entzündungen oder verdächtige Gewebeentwicklungen werden je nach Befund entsprechend behandelt.