Blutarmut und Eisenmangel durch die Periode

Starke, langanhaltende Monatsblutungen

Jede fünfte Frau zwischen 30 und 50 Jahren leidet unter starken Regelblutungen. Wenn Hormonbehandlungen oder die Entfernung von Myomen nicht ausreichen, raten Frauenärzte häufig zur Entfernung der Gebärmutter. Das muss nicht sein.

Bei den betroffenen Frauen dauert die Regelblutung länger als 6 – 8 Tage und sie verlieren doppelt so viel Blut (80 ml statt 30 – 40 ml). Blutarmut, eine ausgeprägte Müdigkeit durch den entstehenden Eisenmangel, Krämpfe und Bauchschmerzen können die unmittelbaren körperlichen Folgen sein. Die Bewältigung des normalen Tagesablaufs, wie Arbeit, Einkäufe oder Freizeitaktivitäten wie Sport ist für die betroffenen Frauen gar nicht oder nur mit Anstrengung möglich. Auf Dauer führen diese Nebenwirkungen der Monatsblutung zu einer psychischen und sozialen Belastung, die die Lebensqualität zusätzlich stark beeinträchtigt. 33 Prozent der Frauen können während der „Tage“ nicht an ihren Arbeitsplatz gehen, 66 Prozent scheuen sich aus Furcht vor peinlichen Komplikationen in die Öffentlichkeit zu gehen. – Die Periode bestimmt einen großen Teil ihres Lebens.

Die Ursachen für übermäßige Regelblutungen sind häufig hormonellen Störungen, gefolgt von organischen Veränderungen der Gebärmutter, wie beispielsweise Myome (Muskelknoten), Polypen oder auch Tumore. In den meisten Fällen wird daher zunächst versucht, das Problem mit einer Hormonbehandlung zu lindern, mit der Pille, einer Hormonspirale oder einem Hormonimplantat. Diese Vorgehensweise ist allerdings nur bei etwa der Hälfte der Frauen erfolgreich.

Ein zweiter Schritt ist die Ausschabung, bei der Polypen meist direkt entfernt werden. Zudem dient sie dazu, eine genauere Sicht auf größere Myome zu erhalten. Handelt es sich um gutartige Myome, so gibt es inzwischen eine ganze Palette organerhaltender Behandlungsoptionen, von der Myomenukleation (Herausschälen des Myoms), über die Embolisation (Verödung) bis hin zum Fokussierten Ultraschall.

Sind die Myome nicht Verursacher der Blutungen, wird den betroffenen Frauen
meist zu einer vollständigen Entfernung der Gebärmutter, einer Hysterektomie, geraten.

Ein solch großer operativer Eingriff sei jedoch sehr oft gar nicht notwendig, sagen Experten und verweisen auf moderne Therapieverfahren, mit denen betroffene Frauen deutlich schonender geholfen werden könne. Bei diesen Verfahren wird lediglich die Schleimhaut der Gebärmutter (Endometrium) verödet oder entfernt, so dass sich im monatlichen Zyklus keine neue Schleimhaut mehr aufbauen kann und die Blutung auf ein normales Maß verringert wird oder ganz ausbleibt.

Die sogenannte globale Endometriumablation oder auch „Goldnetz-Methode“ stellt nicht nur eine minimalinvasive, schonende und sichere Therapie dar. Sie kann darüber hinaus auch helfen Kosten einzusparen, haben Experten errechnet. In Frankreich, England, den Niederlanden und der Schweiz wird die Behandlung daher von den dortigen Krankenkassen bereits bezahlt. Dagegen tragen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zwar die höheren Kosten für eine eigentlich unnötige „Totaloperation“, die Kostenübernahme für das schonendere Goldnetz-Verfahren muss jedoch in jedem Einzelfall speziell beantragt werden. Doch für die betroffenen Frauen lohnt sich der Aufwand. Inzwischen gibt es auch einige Kliniken, die Verträge mit einzelnen Kassen haben, so dass die Behandlung komplett übernommen wird.

Auf der Webseite www.starke-regelblutung.de sind sie mit einer Suchfunktion nach Postleitzahlen und Krankenkasse gelistet.

Die Initiative „Rettet die Gebärmutter“ informiert auf der Webseite www.rettet-die-gebaermutter.de über alle Behandlungsoptionen. Mit Tipps und Links zu anderen Seiten, Erfahrungsberichten, einem Forum und Statements erfahrener Ärzte, möchte sie Frauen unterstützen und ihnen helfen, eine Alternative zu der vollständigen Entfernung ihrer Gebärmutter zu finden.

Auch ein direkter Kontakt ist seit einem Jahr über das Beratungstelefon möglich.

Kontakt: Initiative Rettet die Gebärmutter
Ansprechpartnerin: Andrea Hartmann
Tel.: 06421 3048012
E-Mail: kontakt@rettet-die-gebaermutter.de
Website: http://www.rettet-die-gebaermutter.de

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Gebärmutterentfernung – Anspruch auf Zweitmeinung wird geprüft

Pressemeldung der Initiative Rettet die Gebärmutter:

Gute Nachrichten für Frauen, die unter starken, lang anhaltenden Monatsblutungen (Menorrhagie) leiden und ausschließlich eine Gebärmutterentfernung empfohlen bekommen haben: Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat im September dieses Jahres der Gemeinsame Bundesausschuss neue Verfahrensregeln festgelegt, durch die Patienten/Patientinnen bei bestimmten planbaren Eingriffen einen Anspruch auf eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung haben.

Die ersten Eingriffe, für die diese Regel zukünftig gelten soll, sind im „Besonderen Teil“ der Zweitmeinungsrichtlinie aufgeführt: Mandeloperationen und das Entfernen der Gebärmutter (Hysterektomie). Weiterhin legt sie fest, welche Module die Zweitmeinung umfasst, für welche planbaren Eingriffe sie möglich ist und über welche besonderen Qualifikationen Ärzte verfügen müssen, die vor einem Eingriff eine Zweitmeinung abgeben dürfen sowie deren geprüfte Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen an der Durchführung.

Zweck der neuen Regelung ist die Verringerung sogenannter „mengenanfälliger“ Eingriffe, die nicht immer medizinisch notwendig sind. Die Versicherten sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, sich über die Notwendigkeit des vorgeschlagenen Eingriffs und über eventuelle Behandlungsalternativen informieren zu lassen. Dies beinhaltet dann auch die Einsicht in die vorhandenen Befunde des behandelnden Arztes, ein erneutes Anamnesegespräch sowie körperliche Untersuchungen, die in diesem Fall auch ein zweites Mal durchgeführt werden dürfen, soweit sie für die Zweitmeinung relevant sind.

Die Patienten müssen über ihr Recht, eine Zweitmeinung einzuholen, informiert werden. Der festgelegte Zeitraum, in dem dies zu geschehen hat, ist mindestens zehn Tage vor der geplanten Durchführung des Eingriffs. Zudem ist der behandelnde Arzt verpflichtet, die Patienten hinzuweisen, wo sie Kontaktdaten von Ärzten finden können, die eine Zweitmeinung abgeben dürfen.

Die Ärzte, die berechtigt sind, eine Zweitmeinung abzugeben, benötigen eine Genehmigung. Diese erhalten sie von der Kassenärztlichen Vereinigung, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Nun muss die Zweitmeinungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) noch vom Bundesministerium für Gesundheit geprüft werden und tritt dann nach der Nichtbeanstandung in Kraft. Anschließend hat der Bewertungsausschuss drei Monate Zeit, die Vergütung festzulegen. Dann kann diese neue Leistung in Anspruch genommen werden.

Die Initiative „Rettet die Gebärmutter“ freut sich über diese Nachricht und hofft auf eine baldige, positive Entscheidung, da die Gebärmutterentfernung in Deutschland immer noch ein „mengenanfälliger Eingriff“ ist. Laut Experten ist sie jedoch häufig medizinisch nicht notwendig, da es inzwischen eine ganze Palette moderner, schonender und organerhaltender Therapieverfahren gibt. Für die Behandlung von Frauen, die unter starken, lang anhaltenden Menstruationsblutungen leiden, gibt es beispielsweise die Möglichkeit einer minimalinvasiven Endometriumablation (Verödung der Gebärmutterschleimhaut). Sind Myome Verursacher der Blutungen, gibt es ebenfalls verschiedene Methoden diese schonend zu entfernen.

Buchtipp: Gebärmutterentfernung!? Organerhaltende Operationsmethoden bei Erkrankungen der Gebärmutter.

Eine Entscheidungshilfe für betroffene Frauen

Die Gebärmutter ist mehr als nur ein Reproduktionsorgan. Dennoch werden fast

90 Prozent der Gebärmutterentfernungen aufgrund gutartiger Erkrankungen vorgenommen, und gerade bei Myom-Befunden oft vorschnell zur Organentfernung geraten.

Frauen nehmen das „weiblichste“ aller Organe durchaus unterschiedlich wahr. So kann der Verlust der Gebärmutter als tiefer Einschnitt in die weibliche Mitte erlebt werden, während andere Betroffene den Eingriff als für sie richtig empfinden. Die Praxis zeigt, dass die Zufriedenheit der Patientinnen mit der Behandlungssituation zunimmt, je umfassender sie über individuelle Faktoren Bescheid wissen.

In ihrer Entscheidungshilfe für betroffene Frauen informiert Gerlinde Debus, Professorin und Chefärztin an der Frauenklinik Dachau, über die heute angewandten Operationsverfahren und chirurgischen Eingriffe bei Gebärmuttererkrankungen, wie Senkungen, Myome, Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut, Krebsvorstufen und Karzinome. Im Kontext der jeweiligen Krankheitsbilder werden Diagnostik und organerhaltende operative Therapien anschaulich beschrieben, deren Vor- und Nachteile für die Patientin aufgezeigt, und, wann eine Gebärmutterentfernung medizinisch notwendig sein kann.

Mit Tipps und Informationen des FrauenGesundheitsZentrum München e.V.

Broschiert erhältlich, Preis ca. 21,90 Euro

Zahl der Gebärmutterentfernungen sinkt

Immerhin: Laut dem Gesundheitsreport 2015 der Barmer Ersatzkasse ist in den letzten zehn Jahren die Anzahl der Hysterektomien (Gebärmutterentfernungen) zurückgegangen. 2006 waren es noch etwa 142.600 Patientinnen. Sechs Jahre später „nur“ noch 133.000 und 2013 konstatierte das Statistische Bundesamt ebenfalls einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Das ist schön aber nicht genug. Auch 2014 (RKI) und heute gehörten und gehören Gebärmutterentfernungen in Deutschland und international immer noch zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen.

Es ist keine Frage, dass eine Entfernung bei  bösartigen Erkrankungen gerechtfertigt ist, bei einer Krebserkrankung des Gebärmutterhalses,des Gebärmutterkörpers oder der Eierstöcke und Eileiter.

Es geht um die gutartigen Erkrankungen, bei denen die Entfernung der Gebärmutter weitaus häufiger durchgeführt wird. Gründe dafür sind Myome (Muskelknoten), sehr starke, lang anhaltende Regelblutungen oder eine Gebärmuttersenkung. Das ist verwunderlich, gibt es doch inzwischen für diese Erkrankungen bzw. Beschwerden eine ganze Reihe an medikamentösen, radiologischen und operativen Therapiemöglichkeiten, die die Gebärmutter erhalten.

Daher ist es für betroffene Frauen wichtig, sich genau zu informieren, welche Behandlungen es heutzutage gibt und eine eingehende Beratung darüber vom behandelnden Arzt zu verlangen oder im Zweifelsfall eine Zweitmeinung einzuholen.

Die Initiative „Rettet die Gebärmutter“ bietet alle wichtigen Informationen zu den Therapien auf der Internetseite http://www.rettet-die-gebaermutter.de oder auch im persönlichen Gespräch. Das Beratungstelefon (keine medizinische Beratung) ist Montag – Freitag von 09:00 – 16:00 Uhr besetzt.

Wenn schon Gebärmutterentfernung, dann mit LASH

Die laparoskopische supracervikale Hysterektomie oder kurz LASH hat einige Vorteile im Vergleich zur Gebärmutterentfernung über einen Bauchschnitt.

Sie wird über eine Bauchspiegelung (laparoskopisch) gemacht, das heißt der Eingriff ist minimal-invasiv, es ist kein großer Schnitt in den Bauch notwendig. Dementsprechend kürzer ist dann auch die Liegezeit (ca. 3 Tage weniger), die Frauen erholen sich sehr viel schneller.

Ein weiterer Vorteil ist der Erhalt des Gebärmutterhalses und damit auch der bekleidenden Band-Strukturen. Dadurch wird das Risiko einer Beckenbodensenkung erheblich gesenkt. Außerdem ist der operative Aufwand und somit auch die Komplikationsrate geringer.

Die LASH  wird bei Frauen eingesetzt, die unter Schmerzen und Blutungsstörungen leiden, vor allem, wenn diese auf z. B. einen Uterus myomatosus zurückzuführen sind.

Eine Voraussetzung für die Methode ist das Fehlen bösartiger Veränderungen am Gebärmutterhals und am Gebärmutterkörper.

Weitere Infos: www.rettet-die-gebaermutter.de

Gebärmutterentfernung – Wann geht es nicht anders?

Manchmal geht es nicht anders: Eine Gebärmutterentfernung ist die einzige Möglichkeit, dem Leiden ein Ende zu setzen. Dies sollte natürlich erst nach Abklärung aller anderen organerhaltenden Therapiemöglichkeiten geschehen. Es sollten Beratungsgespräche stattgefunden haben und die betroffene Frau sollte überzeugt davon sein, dass es der richtige Schritt für sie ist.

Wann ist eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) notwendig?

Eine Gebärmutterentfernung (bei gutartigen Erkrankungen) ist notwendig, wenn organerhaltende Maßnahmen wie z. B. eine Hormonbehandlung oder eine Endometriumablation (Verödung der Gebärmutterschleimhaut) nicht geholfen haben oder nicht mehr möglich sind, wenn:

  • Myome so groß werden, dass sie starke Schmerzen verursachen und/oder angrenzende Organe betroffen sind,
  • Myome starke Blutungen auslösen, aber durch ihre Größe oder Lage nicht entfernt werden können
  • die Myome zwar nicht groß sind, dafür aber eine Vielzahl kleiner Myome Schmerzen und/oder starke Blutungen verursachen
  • eine fortschreitende Endometriose vorliegt
  • trotz einer Verödung der Gebärmutterschleimhaut starke und lang anhaltende Blutungen wieder auftreten

Weitere Informationen: http://www.rettet-die-gebaermutter.de

Bi-Clamp-Verfahren

Diese Methode ermöglicht eine Operation durchzuführen, ohne dass
Umstechungen gemacht werden müssen. Das Gewebe wird
versiegelt, bevor es durchtrennt wird. Die Vorteile der Methode liegen unter anderem darin, dass kein Fadenmaterial in den Körper eingebracht werden muss.
Außerdem ist der Blutverlust bei dieser Technik sehr gering, was von Vorteil für die Regeneration der Patienten ist. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass es durch den schonenden Eingriff zu weniger Schmerzen nach der Operation kommt.

Dieses Verfahren wird bei allen Bauchspiegelungen und bei den meisten Gebärmutterentfernungen durchgeführt.

Endometriose

Was ist das?

Endometriose bedeutet, dass sich das Endometrium, die Gebärmutterschleimhaut, nicht nur in der Gebärmutterhöhle befindet, sondern zum Beispiel an der Blase, an den Eierstöcken oder an anderen Körperstellen gewachsen ist. Je nach ihrer Menge und Lage kann sie starke Regelblutungen verursachen.

Ein anderer Aspekt wurde nun in einem Bericht von RTL aufgezeigt: Wenn die Endometriose unbehandelt bleibt, kann dies zu Unfruchtbarkeit führen, so erläuterte der Arzt Dr. Ralf Rothmund von der Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Laut seinen Aussagen soll bei jeder zweiten Frau, die ungewollt kinderlos bleibt, eine Endometriose dafür verantwortlich sein.

Jährlich erkranken etwa 40.000 Frauen in Deutschland an Endometriose. Da sie nicht zwangsläufig Schmerzen verursacht und bei der Routine-Ultraschalluntersuchung nicht sichtbar wird, bleibt sie häufig unentdeckt und somit auch unbehandelt.

Symptome

  • Starke Unterleibsschmerzen und starke Blutungen während der Periode
  • Schmerzen beim oder nach dem Sex
  • Bauch- und Rückenschmerzen, zum Teil bis in die Beine ausstrahlend

Betroffene

Alle Frauen zwischen der Pubertät und den Wechseljahren, wobei die Wahrscheinlichkeit für eine Endometriose mit der Zahl der Regelblutungen bzw. mit dem Alter steigt.

Therapie
Die Therapie richtet sich nach dem Alter und danach, ob ein Kinderwunsch besteht. Bei Frauen mit Kinderwunsch wird meist eine operative Methode zur Entfernung der von Endometriose betroffenen Stellen durchgeführt.

Bei Frauen, bei denen kein Kinderwunsch (mehr) besteht, werden meist schmerzlindernde Medikamente oder Hormonpräparate gegeben oder es wird die Entfernung der Gebärmutter empfohlen.

Hier gibt es einen Film:
www.gesundheitsinformation.de

Und hier weitere Informationen:
http://www.frauengesundheitsportal.de
www.rettet-die-gebaermutter.de

Zahlen und Trends

  • Gebärmutterentfernungen (Hysterektomien) gehören in Deutschland und international zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen.
  • Obwohl der Eingriff bei Krebserkrankungen notwendig ist,  wurde er weitaus häufiger als sogenannter Wahleingriff aufgrund von gutartigen Erkrankungen durchgeführt.
  • Bei etwa jeder sechsten Frau im Alter von 18 bis 79 Jahren wurde in Deutschland die Gebärmutter entfernt.
  • Im Jahr 2012 wurden in Deutschland rund 133.000 Gebärmutterentfernungen durchgeführt.
  • Bei fast der Hälfte der Frauen (48,5 %) fand die Gebärmutterentfernung im Alter von 40 bis 49 Jahren statt. Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren
  • Die häufigsten Gründe für eine Gebärmutterentfernung sind Myome und sehr starke Regelblutungen sowie eine Gebärmuttersenkung.
  • Bei etwa 20 – 30 % aller Frauen über 30 Jahre liegen Myome vor, allerdings verursachen sie nur bei rund der Hälfte der Frauen Beschwerden.
  • Bildung, Übergewicht und Anzahl der Geburten stehen im Zusammenhang mit der Häufigkeit der Gebärmutterentfernung.
  • Als Grundlage für eine einheitliche Indikationsstellung wird derzeit eine Leitlinie für medizinische Maßnahmen und Methoden in Bezug auf die Hysterektomie unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe erarbeitet. Diese soll Ende 2014 fertiggestellt sein.
  • Es sollte jeder betroffenen Frau möglich sein, nach individueller Beratung und Abwägung von Nutzen und Risiken, eine informierte Entscheidung über eine Gebärmutterentfernung zu treffen.

(Quelle: Robert Koch Institut, 1/2014 5. Jahrgang)