Wer hats erfunden?

Myome gab es vermutlich auch in früheren Jahrhunderten schon. Hippokrates soll von der Entfernung eines „Uterussteines“ berichtet haben, den er bei einer 60-jährigen thessalischen Magd entfernte.

Quelle: Wikipedia
Unknown

Um sich unter medizinischen Gesichtspunkten damit auseinanderzusetzen, mussten aber Myome als solche erkannt und vor allem benannt werden.

Es passiert relativ selten in der Medizingeschichte, dass man einen Begriff eindeutig auf seinen sogenannten „Erstbeschreiber“ zurückführen kann. Doch in diesem Fall ist es sicher: Der Begriff „Myom“ wurde von dem deutschen Arzt, Pathologen, Anthropologen, Prähistoriker und Politiker Rudolf Virchow (1821 – 1902) in der Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt.

Er arbeitete u. a. in der Berliner Charité, wo er 1845 die Leukämie beschrieb, deren Namen er prägte.

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