Grüner Tee: Allrounder für die Frauengesundheit

Es ist schon lange bekannt, dass Grüner Tee gesund ist. Seine spezielle Wirkung auf die Gesundheit von Frauen wird jedoch erst jetzt immer deutlicher. Erste Untersuchungen zeigten beispielsweise, dass grüner Tee eine natürliche Behandlungsmethode bei Myomen sein kann.

Der Wirkstoff, der dabei entscheidend ist, heißt Epigallocatechingallat oder kurz EGCG. Die Wirkung von EGCG wurde in weltweiten Studien untersucht und zeigte, dass es sich dabei um ein hochwirksames Antioxidans und einen Allrounder für die Frauengesundheit handelt.

Ein Präparat, das unter den vielen Grüntee-Nahrungsergänzungsmitteln auf dem Markt hervorsticht, ist tigovit. Es verfügt über naturreinstes EGCG und ist angereichert mit Vitamin C und Pfeffer. In dieser Kombination können die Wirkstoffe vom Körper am besten aufgenommen werden. Es ist vegan, kommt ohne Farbstoffe und andere künstliche Zusätze aus, und ist vollkommen Pestizid- und Aluminium-frei. Es ist ein reines Naturprodukt.

Nachdem sich EGCG dank internationaler Studien immer mehr in der Alternativmedizin durchsetzt, wird es europaweit von Gynäkologen empfohlen. Vor allem, wenn es darum geht, Myome alternativ zu behandeln oder wenn ein Kinderwunsch besteht. An der Berliner Charite findet derzeit eine Studie zur Wirkung bei Myomen gemacht. Ein wichtiger Schritt, um die Wirkung von EGCG auf die Gesundheit zu untermauern, und um Frauen, die von Myomen betroffen sind, eine Möglichkeit der natürlichen Behandlung zu geben.

Weitere Infos: www.tigovit.com

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Myome als Verursacher von Schmerzen?

Häufig haben Frauen, die Myome haben, während der Blutungen krampfartige Schmerzen.

Warum ist das so?
Gelegentlich treten Kreuzschmerzen und diffuse Unterleibsschmerzen außerhalb der Regel auf. Zum Teil hat das mit der Lage des Myoms/der Myome zu tun. Liegt das Myom beispielsweise innerhalb der Gebärmutterwand (intramural), werden die Schmerzen in der zweiten Zyklushälfte und bei körperlicher Anstrengung stärker.

Wenn die Gebärmutter durch viele größere Myome verlagert ist, dass sie auf Nerven drückt, können sich die Schmerzen unabhängig vom Zyklus bis in die Beine ziehen. In seltenen Fällen kann es dadurch sogar zu Taubheitsgefühlen in den Beinen kommen.

In den Wechseljahren werden die Myome schlechter durchbluten, was den Vorteil hat, dass sie nicht mehr wachsen. Allerdings kann es durch die nicht ausreichend durchbluteten Myome in einigen Fällen auch starke Schmerzen verursachen. Es bilden sich mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume. Die Hohlräume können sich später wieder schließen. Gelegentlich treten bei dieser Rückbildung, die eine Art körpereigene Schutzfunktion ist, vorübergehende Schmerzen auf.

Bei heftigen Bewegungen können sich gestielte Myome um ihre eigene Achse drehen, so dass die Durchblutung des Myoms verhindert wird. Ein gestieltes Myom ist über einen dünnen Steg mit der Gebärmutter verbunden. Es kann in den Bauchraum oder in die Gebärmutterhöhle ragen. Die Verdrehung des gestielten Myoms ist ein akuter und schmerzvoller Vorgang, der sehr selten vorkommt. Je nach Lage können gutartige Gewebeknoten (Myome) ein Druckgefühl beim Sex bereiten (Dyspareunie).

Vor allem während der Regelblutungen können Myome Krämpfe im Unterleib hervorrufen. In diesem Falle befinden sich einige kleinere und größere Myome in der Gebärmutterwand (intramural) und behindern sie in ihrer Kontraktionsmöglichkeit.

Allerdings leiden viele Frauen unter Krämpfen während der Menstruation ohne das Myome vorliegen, z. B. wenn eine Versprengung von schleimhautähnlichen Strukturen in der Gebärmuttermuskulatur vorliegt (Adenomyose). Hier ist eine genaue Abklärung der Ursachen schwierig, aber wichtig.

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Wer hats erfunden?

Myome gab es vermutlich auch in früheren Jahrhunderten schon. Hippokrates soll von der Entfernung eines „Uterussteines“ berichtet haben, den er bei einer 60-jährigen thessalischen Magd entfernte.

Quelle: Wikipedia
Unknown

Um sich unter medizinischen Gesichtspunkten damit auseinanderzusetzen, mussten aber Myome als solche erkannt und vor allem benannt werden.

Es passiert relativ selten in der Medizingeschichte, dass man einen Begriff eindeutig auf seinen sogenannten „Erstbeschreiber“ zurückführen kann. Doch in diesem Fall ist es sicher: Der Begriff „Myom“ wurde von dem deutschen Arzt, Pathologen, Anthropologen, Prähistoriker und Politiker Rudolf Virchow (1821 – 1902) in der Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt.

Er arbeitete u. a. in der Berliner Charité, wo er 1845 die Leukämie beschrieb, deren Namen er prägte.

Warum Myome schmerzen

Häufig haben Frauen, die Myome haben, während der Blutungen krampfartige Schmerzen.

Warum ist das so?
Gelegentlich treten Kreuzschmerzen und diffuse Unterleibsschmerzen außerhalb der Regel auf. Zum Teil hat das mit der Lage des Myoms/der Myome zu tun. Liegt das Myom beispielsweise innerhalb der Gebärmutterwand (intramural), werden die Schmerzen in der zweiten Zyklushälfte und bei körperlicher Anstrengung stärker.

Wenn die Gebärmutter durch viele größere Myome verlagert ist, dass sie auf Nerven drückt, können sich die Schmerzen unabhängig vom Zyklus bis in die Beine ziehen. In seltenen Fällen kann es dadurch sogar zu Taubheitsgefühlen in den Beinen kommen.

In den Wechseljahren werden die Myome schlechter durchbluten, was den Vorteil hat, dass sie nicht mehr wachsen. Allerdings kann es durch die nicht ausreichend durchbluteten Myome in einigen Fällen auch starke Schmerzen verursachen. Es bilden sich mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume. Die Hohlräume können sich später wieder schließen. Gelegentlich treten bei dieser Rückbildung, die eine Art körpereigene Schutzfunktion ist, vorübergehende Schmerzen auf.

Bei heftigen Bewegungen können sich gestielte Myome um ihre eigene Achse drehen, so dass die Durchblutung des Myoms verhindert wird. Ein gestieltes Myom ist über einen dünnen Steg mit der Gebärmutter verbunden. Es kann in den Bauchraum oder in die Gebärmutterhöhle ragen. Die Verdrehung des gestielten Myoms ist ein akuter und schmerzvoller Vorgang, der sehr selten vorkommt. Je nach Lage können gutartige Gewebeknoten (Myome) ein Druckgefühl beim Sex bereiten (Dyspareunie).

Vor allem während der Regelblutungen können Myome Krämpfe im Unterleib hervorrufen. In diesem Falle befinden sich einige kleinere und größere Myome in der Gebärmutterwand (intramural) und behindern sie in ihrer Kontraktionsmöglichkeit.

Allerdings leiden viele Frauen unter Krämpfen während der Menstruation ohne das Myome vorliegen, z. B. wenn eine Versprengung von schleimhautähnlichen Strukturen in der Gebärmuttermuskulatur vorliegt (Adenomyose). Hier ist eine genaue Abklärung der Ursachen schwierig, aber wichtig.

Zyklus und Pille

Neben der sicheren Verhütung hat für viele Frauen die Einnahme der Pille den Zweck, starke, lag anhaltende und/oder unregelmäßige Menstruationsblutungen in den Griff zu bekommen. Die in der Pille enthaltenen Hormone bewirken, dass es nicht zum Eisprung kommt. Dadurch wird die Blutung schwächer, kürzer und regelmäßig.

Wird die Pille abgesetzt, findet wieder ein Eisprung statt und die Hormone Progesteron und Östrogen werden ausgeschüttet, die den Körper bei jedem Zyklus auf die Möglichkeit vorbereiten, schwanger zu werden. Das bedeutet in den meisten Fällen auch, dass die Brüste darauf vorbereitet werden, Milch zu produzieren und freizugeben. Das kann eine schmerzhafte Empfindlichkeit zur Folge haben.

Es ist von Frau zu Frau unterschiedlich: Manche Frauen haben das Glück, nie von Menstruationskrämpfen betroffen zu sein. Diejenigen, die unter Krämpfen leiden, werden sie meist mit der Einnahme der Pille los, denn sie führt dazu, dass der Körper weniger hormonähnliche Substanzen wie die sogenannten Prostaglandine produziert, die für die schmerzhaften Kontraktionen der Gebärmutter verantwortlich sind.

Wenn man aufhört, die Antibabypille einzunehmen, wird die Produktion der Prostaglandine wieder angekurbelt und damit können auch die Krämpfe weder auftauchen.

Die Pille reguliert nicht nur die Stärke des Zyklus, sondern auch, wie lange die Menstruation dauert. Wird die Pille abgesetzt, kann es leider genauso sein wie früher: unregelmäßige Blutungen, nicht-planbare Zyklusdauer, unerklärliche Schmierblutungen zwischendurch.

Manche Frauen haben nach dem Absetzen der Pille Stimmungsschwankungen. Das liegt einerseits an der hormonellen Veränderung, andererseits auch an den Nebenerscheinungen der Hormone, wie z. B. Bauchkrämpfen, unreine Haut, etc.

Myome sind gutartige Tumore, die in den Wänden der Gebärmutter und um sie herum wachsen können. Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Gewebehohlräume. Myome und Zysten können bereits vorhanden gewesen sein, bevor oder während man die Pille noch einnimmt. Man geht aber davon aus, dass sie deren Wachstum hemmt. Nach Absetzen der Pille kann es sein, dass sie  beginnen zu wachsen und evtl. Schmerzen und/oder starke Blutungen verursachen .

Bitte beachten!
Jede Frau ist theoretisch unmittelbar nach Absetzen der Pille fruchtbar und kann schwanger werden!

Es ist nicht richtig, dass man nach Absetzen der Pille etliche Monate braucht, um schwanger zu werden. Falls also kein Kinderwunsch besteht, sollte man nach dem Absetzen der Pille sofort eine andere Art der Verhütung einsetzen.

 

 

Buchtipp: Myome

„Myome“ ist ein Buch, dass gut verständlich geschrieben ist und alle Behandlungsmöglichkeiten aus Schulmedizin, ebenso wie naturheilkundliche Methoden ausführliche beschreibt und dabei viele Tipps bietet.

Von Karin Schönig mit Illustrationen von Brigitta Kerber, herausgegeben vom Frauen-Gesundheitszentrum München. Als Taschenbuch erhältlich, Neuauflage 2014, Preis ca. 8,50 Euro im Buchhandel

Myome – Medikamentöse Optionen

 

Es stehen medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Antibabypille, auch wenn sie in manchen Fällen die starken Blutungen reduziert, ist keine Behandlungsmethode bei Myomen.

Zu den zugelassenen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten gehören die „Wechseljahresspritze“ (GnRH-Analoga) und die „Myomtablette“ (Ulipristalacetat,). GnRH-Analoga verursachen einen Stopp der Blutung und ein Schrumpfen der Myome. Durch den Hormonentzug kommt es jedoch zu Wechseljahres-ähnlichen Beschwerden und die Dauer der Behandlung ist daher auf 6 Monate beschränkt. Im Anschluss an die Therapie kommt es meist wieder zu einem schnellen Wachstum der Myome. Ulipristalacetat beeinflusst die Aktivität von Progesteron, einem Hormon, das in der Gebärmutterschleimhaut beziehungsweise in Myomen selbst vorkommt, und entfaltet dort seine Wirkung. Durch die innovative Substanz wird die Blutung meist schnell reguliert oder sogar gestoppt. Die Größe der Myome reduziert sich in sehr vielen Fällen. Typische Beschwerden wie Druck auf den Darm oder die Blase können so verringert werden.

Eine Kombination aus dieser 12-wöchigen medikamentösen Behandlung und einer schonenden operativen Methode scheint bei vielen Myomen sinnvoll zu sein. Denn neben einer sofortigen Beschwerdeverbesserung ist die Patientin in einer besseren körperlichen Verfassung. Durch die Regulierung des starken Blutverlusts, der oft mit einer Blutarmut (Anämie) einhergeht,  bereits vor der Operation, kann die Erkrankungsrate (Morbidität) nach der OP nachweislich gesenkt werden. Seit 2014 kann die 12-wöchige Behandlung mit Ulipristalacetat nun einmal wiederholt werden. Studien zur Langzeit-Intervalltherapie mit dem Medikament sind bereits abgeschlossen und machen Hoffnung, dass zukünftig eine ursächliche Behandlung von Myomen ohne Operation möglich ist.

 

Weitere Informationen unter www.rettet-die-gebaermutter.de

Myomwachstum – Spielt die Ernährung eine Rolle?

Tatsächlich konnten einige Einflüsse der Ernährung auf das Myomwachstum festgestellt werden:
Tierische Fette und Eiweiße regen das Wachstum von Myomen an – die Aufnahme von grünem Gemüse schützt.

Umweltgifte, wie Schwermetalle, Weichmacher und viele weitere Industriechemikalien haben eine Östrogenwirkung und können wie Östrogene das Myomwachstum anregen. – Pflanzenöstrogene scheinen dagegen ein Schutz zu sein, wie bei japanischen Frauen festgestellt wurde, die sich sojareich ernährten.

Ein häufiger Verzehr von einfachen Zuckern und Weißmehlprodukten kommt es zu einer vermehrten Insulinausschüttung. Durch Insulin werden Wachstumsfaktoren in der Gebärmutter gebildet, die die Myome stimulieren.

Es hilft also, wenn man viel Gemüse isst, Fleisch, Milch- und Milchprodukte reduziert und Lebensmittel mit niedrigem Glyx- Index bevorzugt.

Im Diametric-Verlag ist ein Myom-Kochbuch von Gudrun Brachhold erschienen, das einige Tipps zur Umstellung der Ernährung beinhaltet.

Zahl der Gebärmutterentfernungen sinkt

Immerhin: Laut dem Gesundheitsreport 2015 der Barmer Ersatzkasse ist in den letzten zehn Jahren die Anzahl der Hysterektomien (Gebärmutterentfernungen) zurückgegangen. 2006 waren es noch etwa 142.600 Patientinnen. Sechs Jahre später „nur“ noch 133.000 und 2013 konstatierte das Statistische Bundesamt ebenfalls einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Das ist schön aber nicht genug. Auch 2014 (RKI) und heute gehörten und gehören Gebärmutterentfernungen in Deutschland und international immer noch zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen.

Es ist keine Frage, dass eine Entfernung bei  bösartigen Erkrankungen gerechtfertigt ist, bei einer Krebserkrankung des Gebärmutterhalses,des Gebärmutterkörpers oder der Eierstöcke und Eileiter.

Es geht um die gutartigen Erkrankungen, bei denen die Entfernung der Gebärmutter weitaus häufiger durchgeführt wird. Gründe dafür sind Myome (Muskelknoten), sehr starke, lang anhaltende Regelblutungen oder eine Gebärmuttersenkung. Das ist verwunderlich, gibt es doch inzwischen für diese Erkrankungen bzw. Beschwerden eine ganze Reihe an medikamentösen, radiologischen und operativen Therapiemöglichkeiten, die die Gebärmutter erhalten.

Daher ist es für betroffene Frauen wichtig, sich genau zu informieren, welche Behandlungen es heutzutage gibt und eine eingehende Beratung darüber vom behandelnden Arzt zu verlangen oder im Zweifelsfall eine Zweitmeinung einzuholen.

Die Initiative „Rettet die Gebärmutter“ bietet alle wichtigen Informationen zu den Therapien auf der Internetseite http://www.rettet-die-gebaermutter.de oder auch im persönlichen Gespräch. Das Beratungstelefon (keine medizinische Beratung) ist Montag – Freitag von 09:00 – 16:00 Uhr besetzt.

Myome beeinträchtigen die Lebensqualität, Teil 2

Laut einer Umfrage beeinträchtigen Myome und ihre Begleiterscheinungen, wie beispielsweise  starke, lang anhaltende Blutungen und damit einhergehender Eisenmangel oder sogar Anämie, das Leben der betroffenen Frauen privat wie beruflich.

Myome beeinflussen das soziale Leben

  • 57% der Betroffenen sind besorgt, Blutflecken auf Kleidung und Bettwäsche zu hinterlassen
  • 54% der Betroffenen passen ihre Ferienaktivitäten den Beschwerden an
  • 53% der Betroffenen vermeiden lange Reisen während ihrer Periode
  • 41% der Betroffenen sind in ihren sportlichen Aktivitäten eingeschränkt

39% der Betroffenen nehmen nicht mehr an sozialen Veranstaltungen teil wie Restaurant, Kino, Theater und Konzerte

 

Quelle: Media Briefing ‘Uterine Fibroids – From coping to taking control. A long term medical approach to managing uterine fibroids’, 9. Oktober 2015, im Rahmen des 24. ESGE-Kongresses (European Society for Gynaecological Endoscopy), 7.-10. Oktober 2015, Budapest

Weitere Infos zu Myomen: http://www.rettet-die-gebaermutter.de