Scheidenpilz? Nein danke!

Drei von vier Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an Scheidenpilz. Häufig kommt das während der Schwangerschaft vor oder nach einer Behandlung mit  Antibiotika. Auch ein schwaches Immunsystem kann ein Grund sein und macht die Entzündung der Scheide durch Hefepilze zu einer der häufigsten Infektionen der äußeren Geschlechtsorgane bei der Frau.

Drei von vier Frauen erkranken min. einmal an Scheidenpilz

Dabei sind die primären Symptome der Infektion sehr unangenehm: Sie führt zu Juckreiz, Brennen und sehr häufig auch zu Ausfluss.

Scheidenpilz oder Vaginalmykose tritt in der sogenannten Geschlechtsreife auf, also bei Frauen zwischen dem 15. und 55. Lebensjahr. Dabei kann die Erkrankung akut sein, aber auch chronisch. Man geht davon aus, dass Scheidenpilz mit dem weiblichen Hormon Östrogen zusammenhängt.

Ist es Scheidenpilz? – Symptome
Scheidenpilz muss nicht zwangsläufig Bescherden hervorrufen. Erst, wenn, wenn sich der Pilz zu stark vermehrt, entsteht als erstes Anzeichen für den beginnenden Scheidenpilz ein Juckreiz.

Meist haben betroffene Frauen:

  • vermehrten dünnen, grün-weißlichen Ausfluss (Fluor), der im weiteren Verlauf käsig, weiß-gelb und krümelig werden kann.
  • die ist Scheide gerötet und geschwollen und schmerzt später brennend.

Die Candida-glabrata-Vaginitis
ist eine weiter Art des Scheidenpilz, Sie kommt weit seltener vor.

Symptome sind:

  • gelegentliches, nicht starkes Jucken vor der Regelblutung oder nach dem Geschlechtsverkehr
  • der Ausfluss ist dabei mehr oder weniger cremig und ohne besonderen Geruch, die Scheide ist weniger stark gerötet

Ursachen

Advertisements

Blasenentzündung – Ursachen

Blasenentzündungen werden durch Bakterien und Viren verursacht, die sich im feucht-warmen Milieu schnell verbreiten.

Verursache können durch mangelnde Hygiene, feuchte und enge Kleidungsstücke, ungeschützten Sex oder hormonelle Probleme entstehen.

Auch ein geschwächtes Immunsystem kann zu Blasenentzündungen führen, weil der Schutz vor Viren und Bakterien nicht ausreicht.

Symptome sind Schmerzen im Beckenbereich und beim Wasserlassen, zudem allgemeines Unwohlsein, evtl. auch Fieber und Schüttelfrost.

Es sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, damit die Blasenentzündung schnell behandelt wird.

Menorrhagie: Wenn die Monatsblutung das Leben bestimmt

Der Beginn der Monatsblutung ist für jede Frau ein einschneidendes Erlebnis, ebenso wie das Ausbleiben der Regel mit den einsetzenden Wechseljahren etwa um das 50. Lebensjahr. In den etwa 40 Jahren zwischen Beginn und Ende der Periode hat jede Frau durchschnittlich 400 bis 500 Monatsblutungen mit einer Dauer von jeweils vier bis sechs Tagen erlebt.

Allerdings leidet etwa jede fünfte Frau zwischen 30 und 50 Jahren unter einer sogenannten Menorrhagie. Bei ihnen dauert die monatliche Blutung länger als üblich und sie verlieren deutlich mehr Blut. Blutarmut, eine ausgeprägte Müdigkeit durch den entstehenden Eisenmangel, Krämpfe und Bauchschmerzen können die unmittelbaren körperlichen Folgen sein. Die Bewältigung des normalen Tagesablaufs, wie Arbeit, Einkäufe oder Freizeitaktivitäten wie Sport ist in dieser Zeit gar nicht oder nur mit Anstrengung möglich. Für viele der Betroffenen stellt die übermäßige Monatsblutung zudem eine psychische und soziale Belastung dar, die die Lebensqualität zusätzlich stark beeinträchtigt. So trauen sich manche Frauen während der „Tage“ kaum noch an ihren Arbeitsplatz oder überhaupt in die Öffentlichkeit, weil sie peinliche Komplikationen befürchten. Die Periode bestimmt einen großen Teil ihres Lebens.

Ursache einer Menorrhagie können hormonelle Störungen sowie gutartige oder bösartige Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut sein. In den meisten Fällen wird daher zunächst versucht, das Problem mit einer Hormonbehandlung zu lindern oder Geschwülste und Polypen chirurgisch zu beseitigen. Doch oft reichen diese Maßnahmen nicht aus. Den betroffenen Frauen wird dann hierzulande meist zu einer vollständigen Entfernung der Gebärmutter, einer Hysterektomie, geraten.

Dies zeigte auch eine Umfrage* der Initiative „Rettet die Gebärmutter“ unter 409 Frauen.

Ein solch großer operativer Eingriff sei jedoch sehr oft gar nicht notwendig, sagen Experten und verweisen auf moderne Therapieverfahren, mit denen betroffene Frauen deutlich schonender geholfen werden könne. Bei diesen Verfahren wird lediglich die Schleimhaut der Gebärmutter (Endometrium) verödet oder entfernt, so dass sich im monatlichen Zyklus keine neue Schleimhaut mehr aufbauen kann und die Blutung auf ein normales Maß verringert wird oder ganz ausbleibt.