Über die Initiative

Die Initiative „Rettet die Gebärmutter“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen mit lang anhaltenden und starken Monatsblutungen darüber zu informieren, welche Behandlungsmethoden es gibt, die die Gebärmutter erhalten.

Denn leider wird Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch immer noch allzu häufig die Entfernung der Gebärmutter empfohlen.

Dagegen möchten wir etwas tun: Mit möglichst umfassenden Informationen und einer immer besseren Vernetzung.

Wir freuen uns über viele Kommentare und viele FollowerInnen!

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Aktuelle Beiträge

Zahlen und Fakten

  • Gebärmutterentfernungen (Hysterektomien) gehören in Deutschland und international immer noch zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen.
  • Obwohl der Eingriff bei Krebserkrankungen notwendig ist,  wurde er weitaus häufiger als sogenannter Wahleingriff aufgrund von gutartigen Erkrankungen durchgeführt.
  • Bei etwa jeder sechsten Frau im Alter von 18 bis 79 Jahren wurde in Deutschland die Gebärmutter entfernt.
  • Im Jahr 2012 wurden in Deutschland rund 133.000 Gebärmutterentfernungen durchgeführt.
  • Bei fast der Hälfte der Frauen (48,5 %) fand die Gebärmutterentfernung im Alter von 40 bis 49 Jahren statt. Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren
  • Die häufigsten Gründe für eine Gebärmutterentfernung sind Myome und sehr starke Regelblutungen sowie eine Gebärmuttersenkung.
  • Bei etwa 20 – 30 % aller Frauen über 30 Jahre liegen Myome vor, allerdings verursachen sie nur bei rund der Hälfte der Frauen Beschwerden.
  • Bildung, Übergewicht und Anzahl der Geburten stehen im Zusammenhang mit der Häufigkeit der Gebärmutterentfernung.
  • Als Grundlage für eine einheitliche Indikationsstellung wird derzeit eine Leitlinie für medizinische Maßnahmen und Methoden in Bezug auf die Hysterektomie unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe erarbeitet. Diese soll Ende 2014 fertiggestellt sein.
  • Es sollte jeder betroffenen Frau möglich sein, nach individueller Beratung und Abwägung von Nutzen und Risiken, eine informierte Entscheidung über eine Gebärmutterentfernung zu treffen.

(Quelle: Robert Koch Institut, 1/2014 5. Jahrgang)

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